— 122 — Murr Josef Dr.. Wchrn Gottfr. 3̂ 5.: Beiträge zur Flora von Vorarlberg und Liechtenstein. Die rühmlichst bekannten Botaniker Dr. Jos. Murr, Professor am k. k. Staatsgymnasium zu Feldkirch und Gottfr. 
Richen L. -l^, Professor an 
der Klella matuting. zu Feldkirch haben sich in den letzten Jahren mit Eifer der Erforschung der Pflanzenwelt Liechtensteins gewidmet und die sehr reichhaltigen Ergebnisse in verschiedenen Fachzeitschriften, iu mehreren Jahresberichten des Staatsgymnasiums und 
der Ltellg, ms-tuting. zu Feldkirch uud des Vorarlberger Museumsvereins veröffentlicht. Durch diese Publikationen werden wir auf den Reichtum und die Mannig- faltigkeit unserer Flora in Berg und Tal aufmerksam gemacht und wir erfahren mit großem Interesse, daß an einzelnen Punkten unseres Landes Pflanzengattungen vorkommen, die sich in den angrenzenden Landesteilen nicht oder nur selten finden. Dr. Murr schreibt in einer seiner Arbeiten: „Da die Flora dieses landschaft- lich außerordentlich schönen und abwechslungsreichen Landes (Liech- tenstein) noch nicht sehr intensiv erforscht ist, so lassen sich hier bei rationellem Vorgehen nicht allzuschwer uoch ganz interessante Funde erzielen." — Diese Erforschungen unserer Pflanzenwelt bilden ein gut Stück Landeskunde und es dürfte eine dankbare Aufgabe sein, die verdienstvollen Arbeiten der beiden Fachmänner in entsprechender Form zunächst unserer Landesschule und der Sekundärschule zu- gänglich zu machen. Schreiber Hans: Die Moore Vorarlbergs und des Fürstentums Liechtenstein in naturwissenschaftlicher und technischer Beziehung. Staab 1910. Im ersten Teile (84 Seiten) werden die Moore von der naturwissenschaftlichen Seite betrachtet und der zweite Teil (88 Seiten) handelt von der Torfverwertung. Auf der beigegebenen Karte sind die Moore Vorarlbergs und Liechtensteins ersichtlich ge- macht und auf 13 Tafeln die Moorpflanzen abgebildet und be- nannt. Unter den höchst interessanten Profilaufnahmen findet sich auch die Aufnahme des Ruggeller Riedes und des Fußacher Rhein- durchschnittes sowie die Aufnahme des Rheinbinnenkanales durch das große Lusteuauer Ried.
        

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