— V/ — güteru gehen sollte, vor dem damals gewesenen brandisischen Landammann zu Vaduz vor Gericht ist vorgenommen, aber durch Ulrich v. Ramschwag als Gewähren ist widersprochen uud die Remission vor die österreichischen Räte begehrt worden, hat der brandisische Richter dieser Forderung Folge gegeben. Durch eine vom Erzherzog Sigmund bestellte Kommission ist dann anch der Fall (1489) entschieden worden. Daraus er- hellt, daß die Burgvögte vvu Guteuberg, sowie auch bereu Leheuleute keinen anderen Richter haben, als das Hans Osterreich. L) Weil die Feste Gutenberg iu Österreichs Gewalt gewesen, ist durch die Inhaber von Vaduz vou deu Burgvögten und Burg- hvfmaiern eine Subjektion nie gefordert worden; viel weniger wnrden sie um Steuern, Reisen, Dienste u. s. w. ange- sprochen. In Kraft dieser Motive habeu wir erkannt, daß alle jene von der Vadnzischen Jurisdiktion ganz cxemt 
gewesen sind und noch sind. Was der Graf der Marken halber vvrwendet, tnt der Sache keinen Eintrag- Daher stand es dem Grafen nicht zu, iu der Burg Guteu- berg Bote uud Verbote zu erlassen, wie am Feste (Üorxor!« Vliristi geschehen, nnd den Burgvogt und den Lehenmann Wolsinger zn mvlestieren. Was min die Handhabung der österreichischen Gerechtsame anbelangt, gibt es allerdings allerlei Mittel: Arrest, Pfändung .>c., die in täglichem Gebranch sind. Jedoch fallen bei diesen Hand- habnngsmitteln, wie wir insbesondere auch mit den Vertrautesten der Stadt Feldkirch beratschlagt haben, allerhand beschwerliche Um- stände ein. Daß nämlich die Feste Gntenberg mit seinem Berg und den siebcu Burghöfen, die darum liegen, unter den vaduzischeu Güteru zunächst an der Grenze gegen die Schweiz nnd Bünden stehet und vou allen andern österreichischen Herrschaften abgesondert ist, so weiß man mehr als genug, wie des Herrn Grafen Sachen beschaffen sind, wie er seinen Untertanen die österreichischen Herr- schaften der Viktualien halber (laut beiliegendem cls 
a.nr>0 1591) verboten hat, daß 
er sich viel auf seiu schweizerisches Bürgerrecht verläßt, was er hievor, als ihm allhicr etlich Getreide auf-
        

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