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nachdem sie wegen eines Wuhres lange gestritten nnd viel Geld ausgegeben hatten.') Im 
Jahre 1544 erhielt er vom Bischof deu Trieseuberger und Triesner Zehnten als Lehen; i. 
I. 1550 erwarb er auch vom Kloster St. Luzi das St. Luzi- leheu mit allen Gütern, die zur Liebfrauenkapelle zu Trieseu gehörte«, und i. 
I. 1553 brachte er dieselbe:? als Eigentum au sich. Ebeuso hat 
er 1552 einem Lienhard Lüfser in Triefen sein Anwesen, bestehend aus Haus, Hof, Hofstatt, Stadel nnd Torkel abgekauft. Balthasar v. R. uud Wilhelm v. Villenbach ordneten als kaiserliche Kommissäre die Finanzen des Klosters Chur- waldeu im Verein mit dem Abt von Roggenbnrg. Sie verkauften des Klosters Alp Furggele an den Stadtvogt Enderli zn 
Maien- seld am 23. April 1561.-) Balthasar starb 
um 1562. Vier seiner Söhne traten in Ritter- orden ein; Hektor wurde österreichischer Rat und Vogt der Herr- schaften Bludeuz und Sonnenberg; Georg Balthasar nnd nach ihm Kaspar wnrden Vögte auf Gutenberg. Georg Balthasar uud seine Gemahlin Margaret ha v. Homburg verkaufte!? i. 
I. 1566 Güter bei Radvlfzell uud stifteten daselbst eiuen Jahrtag. Er starb'nach langer, friedlicher Verwaltung der Vogtei i. 
I. 1586 kinderlos. Auf Georg Balthasar folgte iu der Burgvogtei seiu jüngerer Bruder Kaspar, der mit Sophie v. Kippeuheim vermählt war und früher z» Oberraitnan am Bodensee gewohnt hatte. 12. Streit zwischen Guteuberg nnd Vaduz. Vou der Verwaltung des Vogtes Kaspar v. R. kann nicht gesagt werden, 
daß sie friedlich war. Da folgte vielmehr ein Handel aus den andern. Damals wareu die Grafen v. Sulz Herren von Vadnz und Schellenberg nnd zwar regierte damals Graf Karl Ludwig, ein überaus energischer Mann. Zwischen diesen beiden begann der Streit. Er betraf Fischerei und Jagdgerechtigkeit. Diese war den? Vorgänger des Kaspar v. R-, dem Vogt Balthasar, ans Dankbarkeit, weil er dein 
Grafen 2200 fl geliehen hatte, auf einige Zeit zum Genusse, aber nicht als Gerechtigkeit überlassen worden^); nebst- Meine Geschichte von Triese»' 1!)7, 2) M^,Moer A, Mitgeteilt dnrch H. A. Mooscr daselbst. ^ Kaiser S. 848.
        

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