- 37 - 4 eiserne Hakenbüchsen, 22 Handbüchsen, 2 alte stnrzeiserne Stein- büchsen und 9 Platten Blei. Diese Ausrüstung dürfte für eine Besatzung von ca. 190 Mann berechnet gewesen sein. Wir erfahren hier auch, daß damals neben den Feuerwaffeu noch Pfeil nnd Bogen in Gebrauch standen. Im Jahre 1466 wurde Gutenberg vom Herzog Sigismuud dem Burkhart v. Braudis in pflegweise übergeben mit 150 fl jährlicher Besoldung.') Es scheint, daß die Nachbaren überm Rhein die Lust noch lange nicht verloren, der Burg einen Streich zu spielen; denn noch am Freitag vor dem Sonntag oerüi -imio 1468 schrieb Marquart, Halbgraf von Sargans, dem die Hnt der Burg auver- Wappen Dcrcr v. Ramschwag. traut war, an den Herzog Sigmuud v. Österreich: „Dnrchlüchtiger hochgeborener Fürst, gnediger Herr! Ich füg üwern fürstlichen Gnaden zu wissen, das uff mitwoch zeuacht nechst vergangen das üwer schlos Gutenberg veruntrüwt wolt worden sin von etlichen lüten über rin her, die üwern fürstlichen gnaden nüt gntz gunnen, nnd hattent laitren angestützt und warent hin uff an amen balchen, der in die stuben got, und gab Gott das Glück, das ain hülzina rigel davor war. Do Hand si tran gestosen. Damit die gesellen in 
dem schloß ir 
innen sind worden und 
Hand si abtriben. Do Kaiser 270.
        

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