— 32 — Dieser Heinrich v. Gutenberg hinterließ die Witwe Margaretha geb. v. Unterwegen') und die Söhne Hans den ältern, Heinrich und Hans den jüngern und eine Tochter Elisabeth. Sie zogen i. I. 1408 von Rofis weg nach Triesenberg, wurden Lehenleute des Bischofs von Chur und des Klosters St. Luzi- Heinrich v. G. war uoch i. I. 1459 im Besitze dieser Lehen. Gleichzeitig wird auch ein Jörg v. G. als Gutsbesitzer am Triesenberg genannt. Ein Heinrich v. G. erwarb sich i. I. 1473 die Burg Rosenberg bei Bürs als Lehen von Österreich/) Wahrscheinlich derselbe Hein- rich v. G., der sich auch Bürger zu Maienfeld nennt, kaufte 1492 von den Herzögen von Österreich den Kornzehnten zu Grüsch, der zur Burg Guteuberg gehörte/) Am 23. Sept. 1496 war Heinrich v. Gutenberg Vertreter der Bürgerschaft von Maienfeld in einem Rechtsstreit mit dem Freiherrn Sigmund v. Brandts/) Im Jahre 1499 starb Jakob Gutenberger, Frühmesser an der St. Amandnskirche in Maienfeld. Er erschien i. I. 1479 als Zeuge bei dem Testament und der Jahrzeitstiftung des Pfarrers Heinrich Knechtli in Jenins und stiftete mit seiner Schwester Mar- garetha und deren Sohn Johann einen ewigen Jahrtag an der Pfarrkirche zu Maieufeld/) Eiu Heinrich v. G. erhielt i. I. 1501 vom Grafen Jörg v. Sargans die Lehenschaft der zwei Altäre und Kaplaneien in der Pfarrkirche von Sargans. Wohl derselbe erscheint i. I. 1515 als Zinser an das Kloster der Dominikaner zu Chur. Er zinste 10 Sch. Pf. ab einem Hause in Wallenstadt und ist genannt „Heinrich Gutenberger ab GräPPel in Wallenstadt". Er war uoch 1518 uud 1526 bischöflicher Verwalter von Gräplang, einer Burg zwischen Flums und Walleustadt. Wahrscheinlich derselbe Gutenberger ver- kaufte 1526 au das Kloster St. Johann im Thurtal einen Zehnten zu Schaan. Nach dem Wappencodex des Joh. Leu soll auch in Glarus eiu Zweig dieses Geschlechtes gesesseu sein. Tochter des griifl. Ammnnns Heinz v. Unterwegcn zn Vaduz. H. Sander im Archiv für Gesch. und Landcsk. Vorarlbergs 1913. Heft 2, S. 88. s) Statth. A. Innsbruck. Reg. II, 569. 4) Maicns. A. Mitgeteilt von A. Mooscr. 5) Jahrzcitbuch der St. Amandnskirche zu Maieufeld, herausgcg. von Dr. Fritz Jccklin im 42. Jahresbericht d. h. Ges. von Graubnnden S. 65.
        

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