- 25 — Ihr Wappen zeigt auf blauem Feld einen goldenen Greifen. Heinrich v. Frauenberg war ein Minnesänger. Seine Lieder sind in die Manessische Sammlung aufgenommen worden, die in der Schweiz entstanden ist. Dort sind auch Lieder eines Ulrich v. Gutenberg. Daß dieser aber unserer Burg angehörte, ist des- halb zweifelhaft, weil das iu der Liederhaudschrift ihm beigelegte Wappen dem eben erwähnten gutenbergischen Wappen nicht ent- spricht. Es weist einen schwarzen Löwen im Goldgrund auf. In der Zeit, da kein Kaiser und Deutschland ohne tatkräftiges Oberhaupt war, wurden die Reichslehen von den Inhabern der- selben vielfach als herrenloses Gnt und ihnen angefallenes Eigen- tum betrachtet. So betrachteten nun auch die v. Frauenberg diese ihre Besitzungen zu Ruscheiu und Gutenberg als ihr Eigentum und' sich selbst als Freiherren, mit den Hoheitsrechten in ihren Besitzungen ausgestattet. Die v. Frauenberg besaßen das Patronatrecht der Pfarrei Felsberg ob Chur. Das Kloster Churwalden aber hatte, wie wir gesehen haben, einen Hof mit einer Kapelle und einen Kaplan in Balzers. Da Heinrich v. Frauenberg um das Jahr 1290 seinen Wohnsitz von Ruschein weg nach Gutenberg verlegt hatte, wünschte er mit dem genannten Kloster einen Tausch einzugehen, womit das Kloster auch einverstanden war. Er gab dem Kloster die Pfarrpfründe zu Felsberg und erhielt dafür die Kaplanei zu Balzers. Bischof Sifrid von Chur erhob durch Urkunde vom
        

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