— 24 — wyl. Im Jahre 1300 erscheint ein Konrad zn Gntenberg und- Weinstein. Letzteres Schlößchen lag im Rheintal zwischen Mar- bach und Rebstein. Demnach hatte eine Linie.dieses Geschlechts dort ihren Sitz. Das gutenbergische Wappen soll' dort über dem Eingang zum Rittersal ausgemeißelt, sein. Die dortige Linie dieses Geschlechts nannte sich nach dem Verluste der Feste Gutenberg, nach einem weinsteinischen Gute Farnbühl, später v. Varnbühl, und von ihr stammen die heute noch blühenden Freiherren v. Varn- büler ab. Urkundlich festgestellt ist dort um 1341 Heinrich Varn- bühler zu Weinstein und Gemahlin Amaleia Beeli v. Belfort. Den Weinstein verkaufte die Familie i. I. 1569 und zog nach Württemberg?) Es wird nicht ohne Wahrscheinlichkeit vermutet, daß die Namensänderung eine Folge der Verschwörung gegen König Albrecht I- war. Das Wappen der v. Gutenberg (und der Varnbüler) zeigt im silbernen Schilde zwei kreuzweise übereinander liegende Streit- kolben und als Helmzier einen eisenbekleideten linken Arm mit geschlossener Hand, den gestreckten Daumen nach unten gekehrt, gerichtet, mit einem Streitkolben dreinzuschlagen. Die von Gutenberg waren Vasallen der Freiherren von Frauenberg. ') Diese Angaben über Greiffcnbcrg und Varnbüler verdanke ich einer gütigen Mitteilung des Freiherr» Ernst Varnbüler von und zu Hemmingen in Stuttgart.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.