- 76 — schutzbauten größere Landesbeiträge gegeben werden konnten. Diese betrugen annähernd 43,000 Kronen. Die Instandhaltung der landschaftlichen Straßen erforderte im mittleren Durchschnitte 20,000 Kronen- Für Hebung der Viehzucht wurden vom Lande in diesen 11 Jahren annähernd 120,000 Kronen ausgegeben, eine Unterstützung der Landwirtschaft, die wohl ihresgleichen sucht und mehr betrügt, als die in diesen Jahren eingehobene Gesamtsumme der landschäftlichen Grund- uud Häusersteuer. Für Hebung der Gemeinde Waldwirtschaft betrugen die Ausgaben in den 11 Jahren nahezu 30,000 Kronen. Den Gemeinden wurden für Instandhaltung der Gemeinde- straßen innerhalb der Ortschaften jährlich 1700 Kronen an Subventionen zugeteilt. Außerdem betrugen gemäß Gesetzes vom 19. September 1898 die Steuerüberweisungcn an die Ge- meinden jährlich 7—8000 Kronen. Die übrigen zahlreichen Landesbeiträge an einzelne Ge- meinden und Korporationen für Wasserversorgungen, Schulbauten und andere kulturelle Zwecke sind bereits in den Berichten über die Tätigkeit des Landtages erwähnt worden- Ebenso wurde auch dort über die Landesausgaben für dic Erstellung des neuen Regierungsgebäudes referiert. Der Vermögensbestand der Landeskasse belief sich im Jahre 1900 auf 368.000, Ende 1911 auf 458,721 — Krouen. Die laudschäftli ch en Fondsrechnung en ergeben folgendes Bild, wobei auch vergleichsweise auf den früheren Stand dieser Fonde Bezug genommen wird. Die im Jahre 1861 gegründete landsch östliche Spar- kasse hat sich aus kleine» Anfängen allmählich zu eiuem für nnsere kleinen Verhältnisse bedeutenden und gut vrgauisierteu Finanzinstitute entwickelt. Das Verwaltungsvermögeu der Spar- kasse betrug im Jahre 1890 noch 1,355,817 Kronen, im Jahre 1900 schon 3,707,546 Kronen und nun Ende 1911 6.875,528 Kronen; der Reservefond') betrug iu den gleichen Zeiträumen (1890) 170.022 Kr-, (1900) 312,660 und (1911) 539,801 Kr. Dem Reservesond wurden im Sinne der Sparkassastatntcn entnommen im Jahre 1839 40.000 K. sür die Landeskassc. im Jahre 1907 40,000 K. sür dcn l. Armcnsond und im Jahre 1911 20.000 K. für dcn l. Jrrcnfürsorgesvnd.
        

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