— 40 — Prämieneinnahme für in Liechtenstein gegen Feuersgefahr versicherte Objekte herangezogen. Aus deu Beitragsleistuugen ist ein neuer landsch. Fond, der Feuerwehrfond, zu bildeu, welcher zur Subven- tionierung der Feuerwehren, zur Unterstützung von im Dienste verunglückter Feuerwehrmänner u. s. w. zu dienen hat. Im Interesse der Alpenverbesserung beschloß der Land- tag über Anregung des Abg. Ospelt, zur Forderung einer besseren Pflege des Jungviehes denjenigen Gemeinden bezw. Genossenschaften, welche geeignete Stallungeu für das- Jungvieh in den Alpen erstellen, einen mit etwa 20"/» der nachgewiesenen Erstellungskosten zu berechnenden Landesbeitrag, in Aussicht zu stelleu. Die Entscheidung über solche Gesuche hat im Einverständnis mit der Regierung von Fall zu Fall im Landtage zn. erfolgen. Die für derartige Baulichkeiten in Betracht kommenden. Jungviehalpen sind: Vvrder-Valorsch (geschützt für 70 Stück Jung- vieh), Mittel-Valorsch (120), Hinter-Valorsch (100), Stachler (95), Güschgle (70), Mattle (80). Bergle (60), Garsella (70) uno. Sarreis (150). An Subv eut ionsge such en wurden vom Landtage iir diesem Jahre erledigt: Die Gemeinde Schaan erhielt aus ihr Ansuchen zum. Umbaue des Schulhauses einen Landesbeitrag von 20°/o der auf- gelaufenen Kosten. Der Sennereigenossenschaft Mels bewilligte der Landtag zu den Kosten eines Milchkühlapparates einen Beitrag, von 180 Kronen. Dem Gesuche des landwirtschaftlichen Vereines- entsprach der Landtag, indem er beschloß, znr Unterstützung der unsere Landwirtschaft sehr fördernden Einrichtung des Hcrde- buches eine jährliche Subvention von 400 Kronen und zwar zu- nächst für die Dauer von 3 Jahren (1907 bis 1909) zu bewilligen. Der Gemeinde Eschen wurde zu den Kosten der Schul- hausreparaturen eiu Laudesbeitrag von 20°/° des näher nachzu- weisenden Aufwandes gewährt. Der Turnverein Vaduz erhielt zur Anschaffung von Turngeräten eine landsch. Subvention von 50 Kronen. Anschließend seien noch die von der Regierung im Jahre 1906 erlassenen Verordnungen angeführt:
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.