- 34 — Im Verordnungswege erließ die fstl. Regierung im Jahre 1905 Vorschriften betreffend die Sammlung milder Gaben in Liechtenstein. Es wird die ausdrückliche Bewilligung der fstl. Regierung gefordert, sowie der Vorweis der Bewilligung bei den Ortsvorständen, in deren Gebiet gesammelt werden soll. Bei wahrgenommenen Mißbräuchen der Sammler sind die Orts- vorsteher und Polizeiorgane verpflichtet, die Sammlungsbewilligung abzunehmen und an die Regierung zu berichten. Zu Sammlungen in Kirchen für kirchliche Zwecke, oder in Vereinen für statuten- mäßige Zwecke ist die behördliche Bewilligung hingegen nicht erforderlich. Ordentlicher Landtag vom 27. Okt. bis 13. Dezbr. Z YVK. Am 27. Oktober trat der Landtag zusammen, welchem auf Grund der im September vorgenommenen Neuwahl uud landes- fürstlichen Ernennungen^) folgende Mitglieder angehörten: Heinrich Brnnhart von Balzers; Taver Bargetzi von Triesen; Franz Josef Beck von Triesenberg; Oberlehrer Feger, Landes- tierarzt Ludwig Marxer, Meiurad Ospelt, vr. Albert Schädler, Ingenieur Karl Schädler uud Franz Schlegel von Vaduz; Fritz Walser vou Schaau; Jakob Kaiser von Mauren; Josef Marxer von Eschen; Lorenz Kind von Bendern; Ellkuh vou Schellenberg nnd Franz Josef Hoop von Ruggell. Zum Präsidenten wurde gewählt Or. Albert Schädler, als Vizepräsident Ingenieur Karl Schädler, als Sekretäre Fritz Walser und Josef Marxer. In die vorberatende Kommission wurden gewühlt: Jakob Kaiser, Lorenz Kind, Dr. Albert Schädler, Ingenieur Karl Schädler uud Franz Schlegel. Einen durch seine Wichtigkeit hervorragenden Beratnngs- gegenstand bildeten die zwei im Jahre 1906 von der Regierung dem Landtage vorgelegten Justizgesetzentwürfe. Vereine Entwurf enthält Zusatzbestimmungen zur allgemeinen Gerichtsordnung nnd wnrde vom Landtage einhellig ange- )̂ Vom Landesfürstcn wurden ernannt: Oberlehrer Fcger, Landcsticrarzt Ludwig Marxcr und Meinrad Ospclt. Die übrigen Abgeordneten waren aus den Volkswahlc» hervorgegangen.
        

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