— 17 — Herzogin Elisabeth von Oesterreich an den Landesfürsten,, das Oberhaupt des Fürstenhauses und an deu Fürsten Alfred- von Liechtenstein, den Vater des Prinzen Alois Glückwunsch- adr essen zu richten, die allgemeine Zustimmung des Landtages. Dem Gesuche des landwirtschaftlichen Vereines- um einen Kostenbeitrag zu der geplanten Anpflanzung von Obstbäumen im liechtensteinischen Binnengebiet wird nach warmer Befürwortung von Seite der Regierung durch Gewährung einer Landessubvention von 2000 K/) entsprochen. Der dnrch sein rühriges und gemeinnütziges Wirken verdienstvolle Verein führte seinen Plan auch mit Erfolg durch. Ju dem Binuen- gebiete der verschiedenen Landgemeinden wurden 5290 Obstbänme gesetzt, deren Fortgedeihen einer sachverständigen Aufsicht unterliegt.^) Die begründeten Subventionsgesuche der Ge- meinden Schellenberg und Planken für Armenzwecke- wurden durch Gewährung von Landesbeiträgen von 300 und 150 K. erledigt. Der Gemeinde Manien bewilligte der Landtag eine- Subvention von 200 K. zur teilweise» Deckung der bei der Er- stellung der Haltestelle in Schaanwald erwachsenen Kosten. Dem Gesuche der unterländischen Gemeinden um Erhöhung des Landesbeitrages zu dem Wartgeld des Tierarztes Oehri wurde nach Autrag der Regierung ent- sprochen und der Beitrag von 500 auf 700 K. erhöht. Ordentlicher Landtag vom 21. Okt. bis 22. Dezbr. 1903. Das Landtagsbureau wurde in gleicher Weise, wie im Vor- jahre, bestellt. In die vorberatende Kommission wurden gewählt die Abge- ordneten Heinrich Brunhart, Lorenz Kind, Dr. Albert Schädler,. Ingenieur Karl Schädler und Franz Schlegel. ') Da sich die Koste» der Anpflanzungen erheblich höher (auf nahezu 8000 K.) stellten, bewilligte der Landtag im Jahre 1903 »och einen Nachtrags- krcdit von 1700 K. 2) Näheres über diese gemeinnützige Anlage ist in dem Berichte über die 25jährige Tätigkeit des liecht. landwirtschaftlichen Vereins 1885—1910) enthalten und zwar in den Mitteilungen des liecht. landw. Vereins XXI. Jahrgang. 2. Heft (Mai 1911) S 37 ff.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.