— 127 — Hand Undergeschribeu. Geben auf St. Givrgii tag 1656. Misses von Salis, Rudolf v. Salis Com., Carvl v. Salis, Johann Bavier, H. U. Buel, Gabriel Belin, Meinrad Buel, Ambroß v. Planta, Heinrich v. Schawenstein, Conradin Planta, Hans Peter Enderli v- M. Conradin Castelberg. Papier. Copie. 1K57. Juli 29. Graf Franz Wilhelm v. Hohenems-Vaduz an seine Untertanen: Mit Bedauern habe er erfahren, daß bei seinen Untertanen das Laster des Fluchens überHand genommen habe. Junge und alte Leute, Weibs- uud Mannspersonen 
scheuen sich nicht, die hl. Sakramente zu schänden und Gott zu lästern und einander selbst alles Böse aus deu Hals zu wünschen. Dadurch werde Gottes höchste Majestät beleidiget und den Mitmenschen Ärgernis gegeben nnd es sei nicht zu verwundern, daß Gott seinen Zorn in vielen Dingen fühlen lasse. Die von Gott gesetzte Obrigkeit 
sehe sich vor Gott verpflichtet, diesem Unfug zu steuern. Sie befehle daher allen Unterthanen und deuen, die sich im Lande aufhalten, oder durch dasselbe reiten, bei uunachsichtlicher Strafe, daß 
sie sich hinfüro alles Fluchens, Sakramentierens und üblen Nachredens enthalten. Es wird auch allen Beamten, besonders auch den Wirten uud Taferueru befohlen, auf dieses Mandat zu achten, die Übertreter desselben bei ihrem Eide anzuzeigen, damit sie zur Strafe gezogen werden können. Papier. Siegel des Grafen. 1««7. Nov. 11. ' Abt Florinus v. St. Lnzi gibt dem Michael Burtscher vou Gamprin uud seiner Ehefrau Maria Ohn folgende im Kirchspil Bendern gelegene Güter zn Lehen: 1. Den Langenacker samt Haus uud Stadel, die das Kloster jüngst erbaut hat- (Anstößer: Jörg Nescher, Hans Haßler, H. Müsner, das Kloster Buchholz in der Krazeren genannt, Adam Marxer und schellenberger Landstraße), 2. ein Gut ob den Rossen gelegen (Anstößer: Fr. Hopp, Christ. Büchel), 3. eine Wiese auf Bangs zwischen der Svürsen gelegen, 4. eine Wiese ebendaselbst (Anstößer: Thomas Kind. I. Güssel), 5. ein Riet ans dem Schaaner Riet, 6. ein Stückle Weingarten genannt „in Müsner" (Anstößer: I. Sträub, Val. Math), 7. wieder ein Stückle Weiugarteu beim Laugenacker, das von Matheis Bitsche erkauft worden; davon jährlich 1 Pfd. Pfg. oder 1 fl 8 kr 2 H. Zins. Das Lehen wird auf 15 Jahre verliehen. Die Lehenträger haben die Lehengüter in baulichen Ehren zu erhalten und dürfen sie nicht in andere Hände kommen lassen, auch keine Bäume fällen, keine neuen Wege durch die Güter machen. Der jährliche Lehen- zins betrug 2 Schaffe! Gersten, 10 fl an Geld, 20 Eier ans das Osterfest und znr Ärntezeit einen Tag Dienst mit 3 .Rossen. Will
        

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