— 11« Erben und Nnchkhommen Zue ewigen Zeitten solche Summa deß. Schnitz alls da ist: Vierhundert! SechZechen guldeu uud Zechen Kreutzer für ain Ewige Gültt auf Zwo> fristen Alls auf Georgii den halben und Martini den andern halben thail richtig, unabgenglich nnd auß ainer Hand Zuerlegen und Zuebezaleu. Jedoch daß sie Jrem beliben nach solchen Schnitz auf ain Newes nnder ain Andern ahn- und dem vermögen nach auflegen mögen. So sie aber darunder Zwischen Jnen Jrrthumb Zue trüege, sie solches für Iren fürgesetzten Vogt uud Beambten bringen und sich daselbsten entschaiden laßen. Dagegen hat jnen mergedachter Herr Graff von Embß auch Zuegesagt und ver- sprochen, sie bey erlegung diser Gültt verbleiben Znelassen, und fürohin, es werde Jm Reich gleich vil oder wenig bewilliget, kaineswegs Zue höheren oder Zue staigeren, sie auch gegen wol- gedachtem Reich, dem Schwäbischen Craiß und Underhaltnng deß Cammergerichts und Schwäbischer Grafseu und Herren LoUsgio für sich, seine Erben gentzlich Zueuthebeu uud Zuvertrettcu, auch iu allweg schadlos Zuehalten, Und lctstlichen Jueu Underthonen auf Zuesprechen uud Underhandlung wolgedachts Herren Grassens Zue Sulz alls uuu mehr sciu Herren Grassens Zue Embß Herren Vattern und Schwechern, wie auch Jr, der Uuderthouen beschecheu Uuder- theuiges und flehenliches Pitten, auch außtruckheuliches Verhaißeu, das solches nit mehr beschechen solle, Die Hoche und wol verdiente strass Jrer Zuesammenlaufsnng, Nottierung uud Verbindung, so vil diesen Schnitz Puncten anbelangt, auß guadeu allerdings nach ge- lassen und geschenkht, mit dem cmhcmg, daß sie die Underthonen sambt und sonders ain Andern deßwegen auch nichts vorheben oder aufrupseu, svuder am andern in rueh verbleiben lassen sollen. Dessen Zue Urkuudt sein diser Briefs Zween gleich lautteudt aufgericht, ainer HochWolgedacht Jro Gnaden Herren Grafen Zue Embß, Der Ander Ammann und Gericht der Herrschafft Schellen- berg Zuegestelt und mit offt gedacht Jr Gnaden anhangendem Gräfflichen Insigl, wie auch deß Ersamen Weisen Lcouhardt Brendlins, alls der Zeitt GerichtsAmmann der Herrschafft Schellen- berg, Und dann mit deß Edlen Besten Casparn von Rambschwags, der Zeitt Fürstl. Dcht. Zue Osterreich Vogts auf Guettenberg, deue die Underthonen alls Unpartheyschen hier Zne sonderlich erbetten, offenlich besiglet nnd bevestiget worden. So geben und beschechen deu Zween und Zwaiuzigisten Aprilis Nach Christi ge- burth gezelt SechZechen Huudertt uud Vierzechen Jahr. Pergament. Die drei Siegel hangen, aber die des Grafen v. Ems und des Herrn v. Ramschwag nur stückweise. 1«17. Sept. 20. Johannes V. Bischof v- Chnr, urknndet, daß er an dem genannten Tage die Kapelle zu Rnggell und den Altar darin konsekriert
        

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