— 10ü — sich dann gepürt- Der selb kilchherr Jm Sennwaldt Solle ouch vier wachs kertzen eerlich, wie sich gepürt und geziemt Zu den vier jarzitteu uff uuser begrepuist (Grab) uff Steckheu uud be- funden. Item es sol ouch fllrohin und in ewigkait ain jettlicher kilchherr Jm Sennwaldt zu Zitteu wesende (seiende) ain ewig Aecht vor dem hailigen wirdigen Sacrament tag und nacht prennen, dasselb und das ob beschrieben Jarzitt Jn Sinem kostung unab- geugklich und uuerlvscheu halten one uuser uud uuser erben und nachkommen Costuug und Schaden. 
Begebe sich aber nber kurts oder lang Zitt, das ainem Caplon an der obbestimpten ewigen Stiftung der ewigen meß oder ainem kilchherrn an den obberürtten Zechen guldiu Rinisch ewigs Jarzitts one ire versnmnns oder liederlichait gewaltigklich oder sust abgieng, es were an Zins oder Hoptgutt oder an den Underpfanden ützig abgieug oder geprechcu Sin wurde, Wo von das were, oder 
wie sich sölichs verfügte, So sollen allwegen, wir unser erben oder die Jnnhaber des Schloß Forstegg gemelter pfrund und Jarzitt werschaft uud abtrag thun nach aller nottnrft, wie recht ist und Juen allen abgang und ge- Prechen ersetzen . . . Des uud aller abgeschribnen Dingen halb Uns nit sol Schütze» noch Schirmen weder landtrecht, punthnüs, Fryhait, Burgrecht, nichtig nsgenomen. . . Gefügte sich ouch, als wir nit hoffend, das der kilchherr Jm Sennwald Zu Zitteu weseude diss Unser Jarzitt mit Vigili, Emptern, messen uud kertzen nit hielte, ouch das ewig liecht nit ordentlich 
und vlyssig beznnnti, So oft und Welichs Jares das beschäch, So söllend und mägend als dauu Wir und nach unserem Abgang ain abbt Zu sanudt luci Sölich zins der zechen gnldin des selben Jares Jnnemmen nnd aber sölich Vigili, Empter, messen nnd kertzen oder die beznndnng des ewigen liechts halten lassen . - . Wenn ain Caplon diser unser ewigen mess mit tod abgat, sol allwegen all sin verlassen hab und >gutt ligends uud varends uach dem nnd sine seel recht beschechen nnd die gelt Schulden abbezalt Sind, an dise pfrund vallen und ,zu bessrung uud merung irer güttern angelegt werden. Die Stifter bitten den erwählten und bestätigten Fürst- bischof Paulus v. Chur oder dessen Vikar um Bestätigung dieser Siiftnug. Pergament. Das Siegel des Freiherrn ganz zerbröckelt hängt noch in einem Söckchen an der Urkuude. 151Z. Dez. 7. Lateinische Urkunde. Paulus, erwählter Bischof v. Chur, schreibt an die Geistlichkeit des Bistums: Die Pfarrkirche in Bendern am Eschnerberg, der Gottesmutter und den Heiligen Jodokns, .Luzins, Ursula uud Otilia geweiht (hier dürfte eiu Verseheu vor- liegen, und es statt Othilie Mille heißen müssen!), ist in ihrer Gcbüulichkeit banfällig und in ihren Paramenten und Kirchen-
        

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