LIECHTENSTEINISCHES LANDESMUSEUM 
2009 
259 
SONDERAUSSTELLUNGEN UND 
VERANSTALTUNGEN 
Das Berichtsjahr 2009 stand aus Sicht des Landes 
museums ganz im Zeichen bedeutender Wechsel 
ausstellungen und entsprechender Rahmenveran 
staltungen. 
Bis 22. März 2009 dauerte die Sonderausstellung 
«X für U - Bilder, die lügen», ein Projekt, das in Zu 
sammenarbeit mit der Stiftung Haus der Geschichte 
der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, im Liech 
tensteinischen Landesmuseum gezeigt wurde. Es 
war dies eine der besucherstärksten Ausstellungen, 
namentlich auch was den Besuch von Schulklassen 
betrifft. Im thematischen Kontext der Ausstellung 
fanden mehrere Rahmenveranstaltungen statt, erst 
mals auch in Kooperation mit der Kunstschule 
Liechtenstein. 
Am 28. Januar hielt der Kommunikationswissen- 
schaftler Christian Doelker einen Vortrag zum The 
ma «Bilder mit und ohne Haftung», am 18. Februar 
folgte der Vortrag «Bildkonstruktion und Wahrneh 
mung - Bilder entstehen im Kopf» von Klaus kürzer, 
Grafiker und Kommunikationsdesigner. Zum Ab 
schluss dieser Vortragsreihe referierte Werner Matt, 
Leiter des Stadtarchivs Dornbirn und Spezialist im 
Bereich historischer Photographie zum Thema 
«Historische Photographien lesen. Wie es gewesen 
ist? - der konstruierten Wirklichkeit nachspüren». 
Vom 26. bis 28. Februar fand in der Kunstschule 
Liechtenstein und im Liechtensteinischen Landes 
museum der Workshop «Wahrnehmung, Täu 
schung, Wirklichkeit - Bilder richtig lesen» statt. 
Workshopleiter waren Anna Rüegg, Erwachsenen 
bildung in Kunstgeschichte und Bildwissenschaft, 
Klaus kürzer, Werner Matt und Hanspeter Paoli, 
Grafik und Design. 
Führung einer Schulklasse 
durch die Sonderausstel 
lung «Bilder, die lügen». 
Werner Matt aus Dornbirn 
referiert zum Thema «Hi 
storische Photographien 
lesen - Wie es gewesen 
ist?» 
Der stellvertretende Muse 
umsdirektor Arthur Brun 
hart mit den Referenten 
Christian Doelker und 
Klaus kürzer.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.