VOLKSHOCHSCHULE SCHAAN 1948 BIS 1967 
GEORG SCHIERSCHER 
177 
1966), Jakob Falk (1909-1984), Ferdinand Schädler 
(1921-2008) und Hugo Gassner (1917-2009) - wie 
von ihm selbst bezeugt - handeln. 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 Bezüglich der 
Schaaner «Herren Akademiker» in der Arbeitsge 
meinschaft konnte ich leider weder deren Zahl noch 
- mit Ausnahme natürlich von Pfarrer Tschuor - 
ihre Namen geschrieben finden. Erinnerungen eini 
ger befragter Personen zufolge sollen es unter ande 
ren wahrscheinlich Dr. med. Othmar Brunhart 
(1902-1976) und Dr. phil. Dr. med. Hermann Walser 
(1900-1978) sowie möglicherweise dipl. Ing. agr. 
Meinrad Lingg (1913-2008) gewesen sein. Es wäre 
wünschenswert, hierüber mehr zu erfahren. 
«DIE BEDEUTUNG EINER DORF 
VOLKSHOCHSCHULE» 
Nach den Erfahrungen aus den ersten zwei von der 
Volkshochschule durchgeführten Vorträgen (siehe 
Liste der Veranstaltungen) lud Pfarrer Tschuor am 
27. Januar 1949 die vom Erfolg überraschte Ar 
beitsgemeinschaft zu sich ins Pfarrhaus ein. Er äus- 
serte dabei seine Überlegungen zur «Bedeutung ei 
ner Dorfvolkshochschule für das geistige und kultu 
relle Leben eines Dorfes» und meinte unter ande 
rem: 
«Wir als Christen müssen sagen, der einzelne 
und das Volk haben ein Recht auf Bildung. Die Schei 
dewände, die zwischen den einzelnen Ständen und 
Völkern aufgerichtet sind, fallen nicht durch die Hu 
Die Gründungsmitglieder 
(von links) Ferdinand 
Schädler und Hugo Gassner. 
manität, sondern durch die Kräfte des Christen 
tums, von denen die erste die Liebe ist, die gibt und 
schenkt. Geistesbildung, die abschliesst und isoliert, 
ist keine Bildung. Es fehlt ihr die Verantwortung und 
8) Festgabe zur Souveränitätsfeier, Seite 138. 
9) In: «Volkshochschulabende in Schaan». «Volksblatt», 2. Dezember 
1948. 
10) Erwachsenenbildung, 1976, Seite 14. 
11) FEECA = Fédération Européenne pour l’Éducation Catholique 
des Adultes. 
12) In: «Volkshochschule Schaan». «Volksblatt», 17. Oktober 1957. 
13) Die «Volkshochschule Buchs und Umgebung» wurde am 5. Mai 
1958 gegründet (siehe Chronik der Gemeinde Buchs, Seiten 137 und 
153). Vgl. den Beitrag «Volkshochschule Buchs hatte mit Vorlesun 
gen über die Entstehung der Alpen eine glückliche Wahl getroffen». 
In: «Vaterland», 12. März 1966. 
14) Die «Volkshochschule Sarnen» wurde am 25. Januar 1948 unter 
dem Patronat des Altherren-Verbandes der Subsilvania Sarnen 
gegründet (gemäss Kopie der Gründungs-Statuten aus dem Staatsar 
chiv Obwalden, Dossier D.03.0247). Nach einem 5-jährigen Unter 
bruch ihrer Tätigkeit wurde «die Volkshochschule Sarnen 15 Tage 
vor dem 50. Jahrestag ihres Bestehens», nämlich am 10. Januar 
1998, aufgelöst. (Zitiert in Joseph Eisinger: «Kurzer Rückblick über 
die Geschichte der Volkshochschule Sarnen». In: «Sarner Kollegi 
Chronik, 60. Jahrgang 1/98», Seiten 7-8. Angaben gemäss schriftli 
cher Auskunft vom 23. Oktober 2009 von Joseph Eisinger, dem 
letzten Präsidenten der Volkshochschule Sarnen.) 
15) Eine solche Präzisierung erfolgt zum Beispiel in der Festgabe 
Souveränität, 1956, Seite 138. 
16) Schaaner Heimatbuch, 1. Folge, 1976, Seite 60. 
17) Diese Feststellung steht in Einklang mit der entsprechenden 
Aussage in der Gedenkschrift Tschuor, Seite 68.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.