iaPorfdjliig in *olf^rlci 3um SBofyte bcä Bolfeä unb 8anbeS, im Snterejfe beS (leinen SDianneä, beä Stauern, ®etterbetrei6en>en unb SttbeitetS WW fjeßet #ure gfömme ""^i 1. mUti aBolfinaer, gontoirt, JBoJ$et«; 2. @*>renoet 3*fef, Sdjmicb, Striefen; 3. @mi( 9tif$, SeljKt, 
in Briefen; 4. 5afef ©agner, »otfWjcr, £riefenfrerg; 5. St. Sö. 
SBetf, m^smaU, «aiwj; 6. 
SHtrt. Üßalfcr, aiidjtfcfo;, Hr. 
44, Sal>ttj; 7. Johann SBanger, &a) wiâtige Söefĉlüffc $u faffen finb. Saturn 
(abreibet ollr Sorgejditageneu genau auf ben amt= liefen 6ttmm;eittl ab, barum 
galtet treu Sur Sifte unb Barum Reifet ben Sieg erringen. tioij&rit 
madjt iatV.ZZ 3£ In *r €iatr«4ft liegt ölt Patf! Saffet (Sud) nidjt «bmeubig inneren, uodj fonft burä) 38crbäd)tigungeii beeinftaffen. |V 81« unb feftü ~W fos ^olftöpcttei^ööPotntt«. Die «Oberrheinischen Nachrichten» publizierten am 6. März 1918 den Wahlvorschlag der Volks- partei für die bevorstehen- den Landtagswahlen. 
staben eingetragen sein ins Buch der Geschichte un- seres teuren Vaterlandes».57 In der neugegründeten Partei war «jeder unbescholtene Liechtensteiner, wes Standes und Berufes er sei», willkommen. Die Fortschrittliche Bürgerpartei wollte «keine Kampf- partei» sein und «keine Gehässigkeit oder Feind- schaft gegen Andersdenkende» zulassen. Sie sei ein «organisierter Zusammenschluss all jener, die ihre Meinung in Ruhe und ohne Furcht vor Einschüchte- rung vertreten» wollten. Die grundsätzlich immer noch vorhandene kritische bis ablehnende Einstel- lung gegenüber Parteien zeigte sich in dem Wunsch des «Liechtensteiner Volksblattes», dass «in naher Zukunft alle ruhigen und besonnenen Liechtenstei- ner nur mehr eine Partei bilden [würden], die Partei der Liechtensteiner». Das «Liechtensteiner Volksblatt» bekundete, dass es sich «gerne den Bestrebungen der Partei zur Ver- fügung stellen» wolle, da es «in grossen Zügen» die- selben Ziele anstrebe wie die neue Partei.58 Als Grundsatz dieser Ausrichtung nannte das «Liech- tensteiner Volksblatt» «Gesunden Fortschritt und Ordnung». Um seine Aufgabe besser erfüllen zu können, war die Gründung eines Pressevereins der Fortschrittlichen Bürgerpartei vorgesehen.59 Die Verwaltung und die Schriftleitung wurden von nun an getrennt geführt, um den anfallenden Arbeitsauf- wand besser bewältigen zu können. Der Untertitel «Organ für amtliche Kundmachungen» fiel inskünf- tig weg. Das Blatt blieb aber weiterhin Eigentum des bisherigen Redaktors Eugen Nipp. Zum ihrem ers- ten Landesobmann wählte die Bürgerpartei den Landwirt und Rebmeister Franz Verling.60 Die Bildung politischer Parteien war in Liechten- stein verspätet erfolgt. Diese verzögerte Entwick- lung kann auf verschiedene Ursachen zurückge- führt werden: - Fürst Johann II. verfolgte eine Politik des Aus- gleichs und war zu Veränderungen und Zuge- ständnissen bereit. - Der allgemeine wirtschaftliche Aufschwung seit 1852 (Zoll- und Steuerverein mit Österreich) be- wirkte einen bescheidenen materiellen Wohl- stand und liess ein Bedürfnis nach politischer Tä- tigkeit eher zurücktreten. 34
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.