Werbeinserat aus dem «Adressbuch für das Fürstentum Liechten- stein», 1923. 
Höhenkuranstalt, Gasthaus u. Pension „Samina" 1000 m über dem Meer Telefon 
6 Triesenberg Telefon 6 Freundliche, geräumige Zimmer, elektrisches Licht Pension von 5 frs. an Besitzer: JOH. BECK. Prospekte gratis und franko. 
H » « chen Wiesenterrasse, welche gegen Norden und Os- ten von Lärchen und Tannen umkränzt ist, während der Blick nach Süden und Westen frei ist, und eine selten schöne Rundschau in die grossartige Gebirgs- welt und in die Tiefe des mit Dörfern besäten Rhein- tales gewährt. Nach allen Seiten sind schöne Fuss- wege mit ganz geringer Steigung erstellt, so dass auch Schonungsbedürftigen und Schwächlichen Ge- legenheit zu nicht anstrengenden Spaziergängen in Wald und Wiesen geboten ist. Von kräftigeren Kurgästen und von den zahlreich nach Gaflei wandernden Touristen wird sehr häufig die in 2 Stunden bequem erreichbare Kuhgratspitze (2124 m), die höchste Erhebung der Dreischwes- terngruppe bestiegen. Der Weg dahin führt von Ga- flei durch wildzerrissene Felswände über den be- rühmten sogenannten Fürstensteig und endigt ge- gen die Spitze zu als einzigartige interessante Grat- wanderung. Gaflei erreicht man mit einem Zweispänner oder zu Fuss 
in 2Vz bis 3 Stunden von Vaduz aus, wohin man 
in Vz Stunde von 
der 2Vz Kilometer entfernten Station Sevelen (schweizerische Bundesbahnen), oder in % Stunden von der 3 Kilometer entfernten 
Station Schaan-Vaduz (Vorarlbergbahn) gelangt. Va- duz (465 m), Hauptort des Fürstentums und Sitz der Regierung, ist wegen seiner geschützten herrlichen Lage, wo auch ein vorzüglicher Wein gedeiht, viel besucht und eignet sich sowohl als Übergangsstati- on als auch besonders im Vor- und Nachsommer zu längerem Aufenthalte. Die Fahrstrasse nach Gaflei führt 
zunächst VA Stunde zu dem Schloss Vaduz, wel- ches vom regierenden Fürsten von Liechtenstein nach den alten historischen Typen wiederhergestellt wurde. Die rekonstruierte Burg mit der in neuester Zeit darin untergebrachten grossen Waffensamm- lung hat sich zu einer Sehenswürdigkeit ersten Ran- ges herausgewachsen. Von da erreicht man in einer Stunde Rotenboden (1000 m), wo uns als tiefst gele- gener Höhenkurort der in reizender Umgebung lie- gende Gasthof zur Samina grüsst. Es können hier ungefähr 20 Gäste Unterkunft und gute Verpflegung bei massigen Ansprüchen finden. Von da führt die Strasse in % Stunden 
nach Masescha (1200 m), wo ein von 3 Schwestern sehr gut geleitetes einfaches Gasthaus etwa 12 Kurgäste aufnehmen kann. Be- sonders Damen, welche möglichst Ruhe lieben, be- suchen dieses Gasthaus, welches in herrlicher Lage 322
        

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