LIECHTENSTEINISCHES LANDESMUSEUM 2008 der Besucherinnen und Besucher des Wohnmuse- ums Eingang in die Museumssammlung und wer- den nach Möglichkeit im Biedermann-Haus auch ausgestellt. Die Museumsleitung möchte dafür sehr herzlich danken. SAMMLUNGEN DES LANDESMUSEUMS In einer internen Arbeitsgruppe wurde an mehreren Sitzungen das neu erarbeitete Sammlungskonzept für das Liechtensteinische Landesmuseum disku- tiert und ergänzt. Der revidierte Entwurf wurde auch an die Mitglieder der Museumskommission zur Stellungnahme übergeben. Eine erste Diskussi- on in der Museumskommission, die in ihrer Funkti- on als Ankaufskommission gemäss Statuten für Sammlungsfragen zuständig ist, fand an der Sitzung vom 17. Dezember 2008 statt. Für das Frühjahr 2009 ist eine Tagung der Museumskommission mit den involvierten Mitarbeitern des Landesmuseums geplant. Nach einer Besichtigung der Depots und Aussenstellen soll das Sammlungskonzept ab- schliessend diskutiert und für verbindlich erklärt werden. Die Sammlungsbestände konnten im Berichts- jahr um mehr als 300 Objekte bereichert werden, vorwiegend durch Schenkungen, wofür sich die Mu- seumsleitung bei den Donatorinnen und Donatoren sehr herzlich bedankt. Zu den Neuzugängen zählen unter anderem eine vielteilige Werkzeugsammlung aus dem Schreiner- und Zimmermannsgewerbe so- wie eine Sammlung seltener Post- und Ansichtskar- ten mit Motiven aus dem Fürstentum Liechtenstein. Die in den Jahren 2005 bis 2006 erworbene rund 850 Objekte umfassende Wachssammlung wurde von Frau lic. phil. II. Marianne Lörcher in einem projektbezogenen Teilzeitauftrag umfänglich inven- tarisiert, die ergänzende Dokumentation der Sammlungssobjekte konnte bislang zu einem Drittel abgeschlossen werden. Die Restaurierung der Sammlung hat sich als zeitaufwendiger erwiesen als angenommen. Zudem konnte der Restaurator des Landesmuseums auf Grund anderweitiger Muse- umsinteressen und -aufgaben nicht ausschliesslich 
für diese Restaurierungsarbeiten über einen länge- ren Zeitraum freigestellt werden. Die ursprünglich für 2008 geplante Ausstellung musste aus diesen Gründen sowie in Anbetracht derzeit fehlender Aus- stellungsräume auf Ende 2010 terminiert werden. Die Ausstellung der Wachsobjekte wird eine semi- permanente Ausstellung werden, das heisst wäh- rend mindestens zwei bis drei Jahren wird ein Querschnitt durch die Sammlung gezeigt werden, was den dazu vorgesehenen Sonderausstellungs- raum wie einen Teil der Wechselausstellungsvitri- nen für diesen Zeitraum blockieren wird. Vorgängig jedoch müssen die aufwendigen Restaurierungs- und Dokumentationsarbeiten abgeschlossen sein. 277
        

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