LIECHTENSTEINISCHES LANDESMUSEUM 2008 Jahresbericht 2008 «Es sollte Bürgerpflicht sein, einmal im Jahr das Liechtensteinische Landesmuseum zu besuchen.» Walter Walch 
Die Einnahmen aus Eintritts- und Führungsgel- dern sowie durch den Verkauf aus dem Museums- shop des Landesmuseums belaufen sich auf insge- samt 52 794.05 Franken. Das Liechtensteinische Landesmuseum stand 2008 im fünften Jahr nach der Neueröffnung. Vier Son- derausstellungen, eine Fülle von Anlässen, infra- strukturelle Verbesserungen in verschiedenen Be- reichen der Dauerausstellungen, die nach wie vor das Herzstück des Liechtensteinischen Landesmu- seums ausmachen, sowie personelle Weichenstel- lungen prägen das Berichtsjahr. «Am Anfang war ein Faden ... Kleider machen Römer», «natürlich vernetzt - Biodiversität und der Naturraum Liechtenstein», «Der Mattabote - Bron- zeplastik von Herbert Fritsch», «Einblick in die Ak- ten - 75 Jahre Liechtensteinische Landespolizei» und «Bilder, die lügen», ein Projekt der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutsch- land, waren die Sonderausstellungsthemen, die mit den jeweiligen Rahmenprogrammen interessierte Besucherinnen und Besucher fanden. Im Berichtsjahr zählte das Liechtensteinische Landesmuseum 12 970 Gäste (Vorjahr 11 256), eine Steigerung um 15,23 Prozent gegenüber 2007. Der besucherstärkste Tag war auch in diesem Jahr der Staatsfeiertag am 15. August mit mehr als 1200 Be- sucherinnen und Besuchern. 2008 fanden 142 Füh- rungen durch die Wechsel- wie durch die Daueraus- stellungen statt. Insgesamt fanden 1845 Lehrperso- nen mit Schülerinnen und Schülern aus dem Inland und der Region den Weg in das Liechtensteinische Landesmuseum. Insgesamt wurden 68 Schulklas- sen durch die Ausstellungen des Liechtensteini- schen Landesmuseums geführt. Das Wohnmuseum Haus Nr. 12 in Schellenberg - eine Aussenstelle des Landesmuseums - wurde im Berichtsjahr von rund 350 Besucherinnen und Besuchern aufgesucht, das Postmuseum des Fürstentums Liechtenstein, eben- falls eine Aussenstelle des Landesmuseums, zählte insgesamt 11 581 Gäste. 
STIFTUNGSRAT UND MUSEUMS- KOMMISSION Der Stiftungsrat hat seine statutarischen Aufgaben an fünf Sitzungen wahrgenommen. Zwei dieser Sit- zungen fanden auf Regierungsebene statt. Dabei ging es um grundlegende strukturelle Fragen sowie um eine künftige Neuorientierung im personellen Bereich des Liechtensteinischen Landesmuseums, namentlich mit der Schaffung der Stelle einer admi- nistrativen Leitung, wie dies bei Museen vergleich- barer Grösse seit Jahren selbstverständlich ist. An insgesamt acht weiteren Sitzungen zwischen Stif- tungsratspräsidentin und Museumsleitung wurden diese und andere museumsrelevante Fragen erör- tert. Die Museumsleitung dankt dem Stiftungsrat und namentlich der Präsidentin, Frau Dipl. Ing. Arch. Irene Lingg-Beck, für das grosse Engagement. Die Museumskommission traf sich zu zwei Sitzun- gen, in denen Museumsprojekte und anstehende Museumsfragen, Sammlungsangebote sowie Samm- lungskonzept und Sammlungsprofil des Liechten- steinischen Landesmuseums beraten wurden. Die Diskussion über das Sammlungskonzept wird im kommenden Jahr abgeschlossen werden. 257
        

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