dardwerks» war das Hauptthema der beiden Ta- gungen. Seit rund 80 Jahren bildet die Buchreihe der «Kunstdenkmäler der Schweiz» das Flaggschiff der schweizerischen Kunstgeschichtsschreibung. Vor rund 60 Jahren schloss sich das Fürstentum Liechtenstein dem Forschungsvorhaben an. Im Jahr 2008 arbeiteten 35 Autorinnen und Autoren - so viele wie nie zuvor - an der Produktion von insge- samt 25 Kunstdenkmälerbänden. Am 25. November 2008 wurden die durch den GSK-Vorstand abgeseg- neten neuen Richtlinien und die Neugestaltung der Kunstdenkmälerbände vorgestellt. Die Drucklegung dieser Richtlinien ist für das Frühjahr 2009 termi- niert. Das neue System wird graduell eingeführt werden. Manuskripte, die schon weit fortgeschritten sind - wie die Arbeiten an den Kunstdenkmälern des Fürstentums Liechtenstein - können nach dem alten System abgeschlossen werden. In den Kanto- nen Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Uri und Waadt entstehen erste Manuskripte nach den neuen Richt- linien und auf der Basis eines neuen Gestaltungs- konzeptes. Anlässlich der Jahresversammlung des Histori- schen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein am 19. April 2008 in Triesenberg referierte die Autorin über das Thema «Triesenberg - Zwischen Tradition und Moderne». Am 24. Mai 2008 betreute die Auto- rin eine Gruppe von Mitgliedern der GSK, die anläss- lich einer Exkursion in Vaduz weilte. Die Exkursion stand unter dem Titel «Für Gott, Fürst und Vater- land» und beinhaltete Besuche der Pfarrkirche St. Florin, des Regierungsgebäudes, des neuen Land- tagsgebäudes und der Kapelle St. Anna im Schloss Vaduz. Die kompetente Führung durch das neue Landtagsgebäude übernahm Architekt Florin Frick, Schaan. Ein Nachhall auf die Herausgabe des Kunst- denkmälerbandes Oberland im Oktober 2007 war das Interview der Redaktorin EUsabeth Huppmann von der Liechtensteiner Kulturzeitschrift KUL mit der Autorin, das in der Ausgabe April 2008 veröf- fentlicht wurde. Ferner leistete die Autorin ihren Bei- trag zur Aktualisierung der «Kunstdenkmäler-Infor- mationen» auf den Internet-Seiten der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte und des Histori- schen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein. 
AUSBLICK Gemäss dem aktualisierten Zeit- und Finanzie- rungsplan wurde der Abschlusstermin für das Ma- nuskript «Unterland» für Ende 2010 terminiert. Der Zeitraum der redaktionellen Bearbeitung und der Drucklegung ist abhängig vom Editionsplan der GSK. Für die Erstellung eines Bandes bis zur Druck- reife bei einem 100 Prozent-Pensum geht die GSK von durchschnittlich sechs bis acht Jahren aus. Der Zeitaufwand für die beiden Liechtensteiner Bände bewegt sich somit einschüesslich der Begleitung der Redaktions- und Druckphase mit nun knapp zwölf Jahren, durchschnittlich sechs Jahren pro Band, am unteren Limit. Schaan / Triesen, 6. Februar 2009 KUNSTDENKMÄLER DES FÜRSTENTUMS LIECHTENSTEIN Dr. Cornelia Herrmann ANSCHRIFT Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein c/o Historischer Verein für das Fürstentum Liechtenstein Gamanderhof Plankner Strasse 39 FL-9494 Schaan Telefon 00423 / 236 75 38 Telefax 00423 / 236 75 48 E-Mail cherrmann@hvfl.li 250
        

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