HISTORISCHER VEREIN FÜR DAS FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN 2008 Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein TÄTIGKEITSBERICHT 2008 PERSONELLES Die auf zwei Bände ausgelegte Neubearbeitung der «Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein» wurde im Berichtsjahr weiterhin von der Kunsthis- torikerin Dr. Cornelia Herrmann betreut. Die perso- nelle Zusammensetzung der zur wissenschaftlichen Begleitung der beiden Kunstdenkmälerbände und zur Beratung der Autorin eingesetzten Fachkom- mission unter dem Vorsitz von lic. phil. Eva Pepic blieb 2008 unverändert. MANUSKRIPT BAND «UNTERLAND» Nachdem im Oktober 2007 in der Reihe «Die Kunst- denkmäler der Schweiz» der Band «Die Kunstdenk- mäler des Fürstentums Liechtenstein. Das Ober- land» von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte in Bern (GSK) herausgegeben wor- den war, erfolgte im Berichtsjahr 2008 die Fortset- zung der Arbeiten am Band «Unterland». Bereits seit 2001 liegt das Kapitel «Gemeinde Eschen» in ei- ner ersten Fassung vor. Dieser Umstand erklärt sich daraus, dass ursprünglich ein Gesamtband «Unter- land und Oberland» projektiert war und die Arbei- ten abwechselnd im Oberland, beginnend mit Schaan, und im Unterland, beginnend mit Eschen, erfolgen sollten. Die 2002 vom Liechtensteinischen Landtag genehmigte Erweiterung auf zwei Bände brachte eine Änderung im Arbeitsablauf, der zu- nächst die Bearbeitung der Gemeinden im Oberland erforderte. Im Jahr 2008 war die Autorin mit den Recher- chen und dem Manuskript zu den Kunstdenkmä- lern in der Gemeinde Mauren befasst. Da eine Be- nutzung des Pfarrarchivs erst für die Sommerferien 2008 bewilligt wurde und danach gesundheitliche Gründe die Autorin zu einem reduzierten Arbeits- pensum zwangen, erfolgte die Fertigstellung des Manuskriptes statt im Sommer 2008 zum Jahres- schluss 2008. Das Manuskript «Mauren» umfasst mit rund 100 Druckseiten 88 Seiten mehr als die Kunstdenkmäler-Ausgabe von 1950 mit einem Um- fang von 12 Druckseiten. 
Die Recherchen in der zweitgrössten Gemeinde des Unterlandes wurden unterstützt von Gemeinde- rätin Walburga Matt, Ressort Kultur und Denkmal- schutz, Gemeindesekretär Christoph Kieber, der das Gemeindearchiv Mauren betreut, und von Rita Mei- er, die mit dem Pfarrarchiv Mauren bestens vertraut ist. Konservator Werner Marxer informierte über die Kulturgütersammlung im Mehrzweckgebäude der Gemeinde Mauren. Alt-Mesmer Edi Schreiber begleitete die Autorin in das von der Landesarchäo- logie erforschte Areal unter der Maurer Pfarrkirche St. Peter und Paul und durch die Depots der Pfarr- kirche, wo zahlreiche Relikte der Pfarrkirchenaus- stattung des späten 19. und 20. Jahrhunderts aufbe- wahrt werden. Das ergiebige Aktenmaterial in Gemeindearchiv und Pfarrarchiv erlaubte ein klei- neres Recherchepensum im Liechtensteinischen Landesarchiv. Besonders nützlich war der Nebenbe- stand des Gemeindearchivs Mauren mit umfangrei- chem Schriftverkehr von Meinrad Jäger, Initiator und Erbauer der Theresienkirche in Schaanwald. Die Fotosammlung des Liechtensteinischen Landes- archivs und die Fotosammlung von Fridolin Tschug- mell im Gemeindearchiv Mauren wurden hinsicht- lich historischer Aufnahmen durchforstet. Die Liechtensteinische Landesarchäologie stand mit In- formationen zur Seite und die Landesdenkmalpfle- ge stellte einen Arbeitsplatz zur Akteneinsicht zur Verfügung und lieferte wertvolle Hinweise. Zur Be- gutachtung des Manuskriptes sollen neben der Fachkommission Kenner der Gemeindegeschichte aus der Gemeinde Mauren hinzugezogen werden. WEITERE TÄTIGKEITEN DER AUTORIN Die Autorin beteiligte sich an Tagungen der GSK, am 28. April 2008 im Burgersaal in Wangen an der Aare und am 28. November 2008 im Alten Schloss Büm- pliz in Bern, an denen sich die Autorinnen und Auto- ren der Kunstdenkmäler-Bände trafen. In Bern- Bümpliz begrüssten erstmals der neue Direktor der GSK Dr. Stefan Aschwanden und die neue Kunst- denkmäler-Projektleiterin Dr. Nina Mekacher die Autorinnen und Autoren. Die «Zukunft des Stan- 249
        

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