HISTORISCHER VEREIN FÜR DAS FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN 2008 Liechtensteiner Namenbuch TÄTIGKEITSBERICHT 2008 PERSONELLES Die Mitarbeiter Toni Banzer (mit 40 Prozent) und Herbert Hübe (mit 27 Prozent) leisteten zusammen zwei Drittel einer vollen Stelle. Der Namenbuchlei- ter Hans Stricker stand zu 40 Prozent zur Verfü- gung. TÄTIGKEITEN DIE TEXTDATEIEN Nachdem die Texte vorlagen, verfasste der Projekt- leiter die einführenden Kapitel, die den Leser über Inhalte und Methodik des Gesamtwerks und von dessen Teilen sowie über die Werkgeschichte ge- nauer informieren. Ebenfalls trug der Namenbuch- leiter das lateinische und das deutsche Glossar zur Urkundensprache (Bd. 1, S. 236 ff.) zusammen und redigierte dieses. Herbert Hübe befasste sich mit dem Aufbau der Register (Indizierung). Die Datei der Familiennamen von bereits über 2000 Namen (bis herauf ins Jahr 1950) wurde auf Wunsch des Historischen Vereins noch um die Neu- zugänge in der Liste der Volkszählung von 1990 er- gänzt. Dies macht einen Zuwachs von rund 800 neu- en Namen aus, was sich aus den vielen Neueinbür- gerungen der letzten Jahrzehnte erklärt. Toni Ban- zer besorgte den Aufbau dieses Nachtrags. Bei allen Textdateien folgte der Abschluss der Enddurchsicht durch den Namenbuchleiter, ebenso der Einbau der letzten Korrekturen. DATENSCHUTZPROBLEMATIK Der Werkteil Ruf- und Sippschaftsnamen war in- haltlich bereits abgeschlossen. Historischer Verein und Namenbuchprojekt wurden aber von der Regie- rung darauf verpflichtet, im Einvernehmen mit dem Datenschutzbeauftragten ein Konzept für den Um- gang mit diesen heiklen Daten vorzulegen. Es fan-den 
neue Gespräche statt, in denen das Llauptge- wicht der Problematik im Bereich des Persönlich- keitsschutzes geortet wurde. Nach Abwägung aller rechtlichen und politischen Aspekte beschloss der Vereinsvorstand die Zurückstellung dieses umfang- reichen Werkteils in seiner Gesamtheit, das heisst den gänzlichen Verzicht auf die Publikation dieses Teils (im Umfang von rund 1200 Druckseiten). Da- mit bleibt der aus heimatkundlicher Sicht zweifellos authentischste, volks- und lebensnaheste Teil des ganzen Werkes für die Öffentlichkeit nicht zugäng- lich. Er wurde ins Liechtensteinische Landesarchiv transferiert und ist gesperrt. Bedauern mag man vielleicht, dass diesem Be- schluss auch die rund 75 Seiten umfassende detail- lierte Strukturübersicht zu den Rufnamen aus der Feder des Projektleiters zum Opfer fiel. In ihr wer- den die Aufbauprinzipien, also die abstrakten Bau- pläne der Rufnamentypen in formaler und inhaltli- cher Hinsicht dargestellt. Sie hätten auch ohne die Ausbreitung des gesamten Rufnamenkorpus als aufschlussreicher Wegweiser durch dieses viel- schichtige Material dienen können. WERKUMFANG Mit dem Wegfall des umfangreichen Ruf- und Sipp- schaftsnamenteils musste die Werkseinteilung um- disponiert werden. Neu wurde der Werkteil Perso- nennamenbuch mit seinem reduzierten Gesamtum- fang auf vier Bände eingeteilt, und zwar wie folgt: Band 1 Einleitung, Lexikon, Quellenverzeichnis, Literaturverzeichnis, Register 321 Seiten Band 2 Vornamen, Kollektivnamen 359 Seiten Band 3 Familiennamen A-K 470 Seiten Band 4 Familiennamen L-Z 474 Seiten 245
        

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