DIE GRENZREGION GRAUBÜNDEN AM ENDE DES ERSTEN WELTKRIEGS / MARTIN BUNDI Die politischen Spannungen erhöhten sich aber, seitdem in der Schweiz mehrere sozialistische Kon- ferenzen stattfanden: 1915 ein internationaler so- zialistischer Kongress in Zimmerwald (BE), der eine umfassende Friedenspropaganda entfachte; 1916 eine internationale Sozialistenkonferenz in Kiental (BE), die gegen Kriegskredite und den Militarismus manifestierte. Ein ausserordentlicher Parteitag der Schweizer Sozialdemokraten lehnte dann im Juni 1917 die Landesverteidigung ab (gegen «Militaris- mus, Chauvinismus, Nationalismus und bürgerliche 
Grenzbesetzung in Sta. Maria im Val Müstair (Münstertal) zur Zeit des Ersten Weltkriegs. 1) Die folgenden allgemeinen Ausführungen orientieren sich in ers- ter Linie an: Dändliker/Bandle, Abriss der Schweizergeschichte. - Metz, Peter: Geschichte des Kantons Graubünden, Band III, Chur, 1993. - Cahannes, Franz: Graubünden während Krieg (1914-1918) und Landesgeneralstreik. Zürich, 1983. 2) Cahannes, Graubünden während Krieg (1914-1918) und Landes- generalstreik; S. 115: Auswirkungen der ökonomischen Entwicklung, S. 127: Die soziale Lage. 113
        

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