DIE ANTIKENSAMMLUNG DES FÜRSTEN VON LIECHTENSTEIN / LUDOVIC MAROCK Sizilischer Askos in Form einer Spitzmaus, Randaz- zo-Gruppe («Ivy Series»), um 425 vor Christus. Inv. Nr. 748. Herkunft und Erwerbungsdatum unbe- kannt. Höhe 5,5 cm; Länge 11,0 cm. Vollständig. Leichte Versin- terung auf Schnauze. Re- liefartige Formnaht auf Ge- fässunterseite. Hellbeiger Ton. Schwarzer Firnis. 27) Das Gros des Antikenbestandes wurde am 29. Dezember 1942 sowie am 7. Januar 1943 den Kunsthändlern Hamel und Wildscheck zum Verkauf übergeben. Weitere 25 Gegenstände wurden im Juli und im Dezember 1982 im Auktionshaus Sotheby's in London zur Versteigerung angeboten (siehe dazu Anm. 12). Ausserdem lassen sich danach in den Ankaufslisten keine weiteren Antikenzukäufe mehr ausmachen. 28) Smola, S. 21-23, S. 43-47, S. 52-55 sowie S. 157-222. Seit dem An- schluss Österreichs an das Deutsche Reich im Jahr 1938 galten dort die deutschen Gesetzesbestimmungen. Die Genehmigung zur Ausfuhr eines Teils der Liechtensteinischen Sammlungen musste demnach bei den Wiener und Berliner Behörden eingeholt werden. 29) Dazu Smola, S. 44. S. 229 ff. 30) Ebenda. 95
        

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