Besuch von Erbprinzessin Marie von und zu Liechten- stein (links) und Schul- amtsleiter Josef Wolf (rechts) bei einer Schul- klasse im Institut St. Elisa- beth in Schaan, um 1980. meidung erhalten hatte. Er drückte seine Enttäu- schung und Wut über die fehlende Antwort aus. Weitaus grösser war allerdings sein Missmut über das Nein zum Schwimmbadbau, das er inzwischen telefonisch erhalten hatte.247 Der Generalrat in Rom hatte dem Schwimmbadbau nicht zugestimmt, da er nicht damit einverstanden war, ein öffentliches Schwimmbad in der Nähe eines Instituts, in dem sich Novizinnen und Postulantinnen auf ihr klöster- liches Leben vorbereiteten, zu bauen.248 Dass es sich dabei um ein Missverständnis gehandelt haben muss, zeigt der nächste Brief, den der Schulkommis- sär postwendend an die Generaloberin schickte. Er hätte sich nie erlaubt, ihr den Vorschlag eines öffent- lichen Schwimmbades in der Nähe von Postulantin- nen zu unterbreiten, bemerkte er in seinem Brief. In Wirklichkeit würde es sich nicht um ein öffentliches Schwimmbad handeln, sondern um ein rein priva- tes Schwimmbad, das nur für die Schülerinnen der Schule da wäre. Und zum anderen würde das Schwimmbad nicht unter freiem Himmel gebaut, sondern fände in einem Raum unter der Turnhalle Platz.249 Diese Umstände berücksichtigend, willigte 
der Generalrat dem Schwimmbadbau am Institut St. Elisabeth zu.250 Das Schwimmbad wurde jedoch nie gebaut. Aus welchen Gründen, ist aus den vorlie- genden Quellen nicht ersichtlich.251 60
        

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