Jahren.101 Das gesamte dritte Jahr war dem «Wun- der unseres Werdens» und geschlechtsspezifischen Themen gewidmet und wurde anhand eines Zwie- gespräches einer Ärztin mit einer jungen Frau ver- deutlicht. Diese belehrte die junge Frau in erster Li- nie in Heiratsfragen - von der Auswahl des Ehe- mannes bis zur Warnung vor gemischtkonfessionel- len Ehen. Den Mädchen wurde die Tragweite der Heiratsentscheidung klargemacht und man wies sie daraufhin, dass eine Heirat nicht um jeden Preis ge- schehen müsse, denn das «Jungferntum» und der damit vielfach verbundene Einsatz in sozialen und karitativen Werken habe auch Lobenswertes an sich. Ein reines Leben sei nicht nur «für jungfräuli- che Seelen höchste Pflicht, sondern es ist die Pflicht eines jeden Menschen, der Christ sein»102 wolle. Se- xualität war - wenn überhaupt - nur für die Ehe vor- gesehen. Vor den neu aufkommenden «Irrlehren» der damaligen Zeit wurden die Mädchen mit den fol- genden Worten gewarnt: «... 
    

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