Der «Freiwillige Hilfs- dienst» bei Aufräumarbei- ten im Frühjahr 1928 in Schaan (oben); das Grup- penbild zeigt, dass auch viele Kinder und Jugendli- che im Einsatz waren. schiedenen Arbeiten zu, die dieser dann durch seine «Freiwilligen Hilfsdienst Schaan» (Liechtenstein) Leute auszuführen hat. Zahlreiche Arbeitsgruppen, übergeben werden.) die von besonders geeigneten Freiwilligen geleitet Bald nach Aufnahme der Arbeiten in Schaan und werden, sind über das ganze Arbeitsfeld verteilt. So- Vaduz haben auch die Gemeinden Bendern-Gam- bald ein Stück Land geräumt ist, wird es vom Eigen- prin und Ruggell in Liechtenstein um Hilfe ersucht, tümer gepflügt und besät. Die Bevölkerung ist sehr Die Behörden Graubündens wünschen Freiwillige fleissig und energisch. Auf den Feldern arbeiten die zur Mitarbeit im Bündner Oberland (Erdrutsche Zi- Einheimischen neben den Freiwilligen. gnau-Ringgenberg, Somvixertal); Arbeiten im Ber- Bisher haben sich (mit Einschluss der Helferinnen gell sind ebenfalls in Aussicht genommen. Wenn der im Haushalt) 177 Freiwillige an den Hilfsarbeiten be- Hilfsdienst all diesen Wünschen gerecht werden teiligt mit zusammen 2733 Präsenztagen (Schweiz soll, muss die Zahl der Freiwilligen noch beträcht- 76, England 72, Skandinavien 21, übrige Länder 8). lieh zunehmen. Anmeldungen an den Arbeitsleiter, Die Gemeinde Schaan hat Säle für die Unterbringung Oberst Ceresole, Schaan (Liechtenstein), sind daher der Freiwilligen bereitgestellt; das Fürstentum trägt sehr willkommen. Geldsendungen zur Förderung die Kosten des Unterhalts, die dank den Naturalga- der Hilfsarbeiten werden auf Postscheckkonto ben von sehen grösserer Schweizer Firmen und Pri- «Freiwilliger Hilfsdienst Liechtenstein-Schweiz» vater bisher sehr mässig waren. (Weitere Naturalga- Nr. VIII/14751 Zürich dankend angenommen.» ben können bis 20 Kilo portofrei der Post, schwerere Sendungen der Bahn zur Gratisbeförderung an den Neue Zürcher Zeitung, 15. Mai 1928 196
        

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