ZUM THEATERKONZERN DER ROTTER SOWIE ZUM SCHICKSAL FRITZ ROTTERS / PETER KAMBER : 
unterstellt? Es wäre, wie das bereits einmal zitierte «Berliner Tageblatt» am 26. Januar 1933 ausführ- te, «zu einem Zwangsvergleich mit den Gläubi- 36) Bundesarchiv Berlin, RK/C 26, Blatt 54 (9.2.1946). 37) Wie August Hermann Zeiz im «Berliner Tageblatt» (Nr. 45, Frei- tag, 27. Januar 1933) schrieb: «Der Rotter-Konzern wäre nicht zu- sammengebrochen, wenn nicht Henltlschko nach dem Misserfolg der Operette  im Metropol-Theator [Regie: Robert Klein] und nach dem Misserfolg des  [Lessing- Theater; Regie: Oskar Homolka] gesagt hätte:  im Großen Schauspielhaus einen täglichen Reingewinn von 2000 Mark erbrachte, die [Fritzi] Massary-Operette [; Metropol-Theater] einen täglichen Reingewinn von 500 Mark gebracht hatte, den Rotters unmöglich, am 15. Januar dieses Jahres die Schauspielergagen in ihren verschiede- nen Theatern zu bezahlen. Herr I lenltjschke beschlagnahmte für sei- ne Forderungen im Wesentlichen die Einnahmen aus dem <ßall im Savoy> [mit Gitta Alpar] ... Feststeht, dass die Schulden des Rotter- Konzerns 5 Millionen Mark betragen, die sich in folgender Weise zu- sammensetzen: 3 Millionen Mark Grundstücks- und Hypotheken- schulden, 1 Million Mark bei der Dresdner Bank, aus Effektenvorlus- ten, eine halbe Million Betriebsschulden und eine halbe Million Steu- erschulden. Die Freunde der Brüder Rotter errechnen, dass diese 5 Millionen glatt zu bezahlen gewesen wären, wenn den Rotters die Reineinnahmen aus ihren Bühnen zur Verfügung gestanden hätten und dass diese Schulden auch heute noch aus den Einnahmen der Theater gedeckt werden könnten, wenn man die Rotters arbeiten las- sen würde.» 38) Peter Kamber, wie Anm. 1, S. 41. 39) Die «Vossische Zeitung» meldete in ihrer «Morgen-Ausgabe» vom Donnerstag, 22. Dezember 1932 «Das Anwachsen der Arbeitslosig- keit»: «In der ersten Dezember-Hälfte hat die Zahl der Arbeitslosen im Reich ... um fast 250 000 zugenommen.» 40) Die republikanisch-demokratische «Neue Berliner Zeitung 
    

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.