LIECHTENSTEINISCHES LANDESMUSEUM 2006 chen Agrarstaat zum heutigen modernen Industrie- und Dienstleistungsstaat: von wirtschaftlicher Ar- mut zum Wohlstand, von knapp 5000 Einwohnern um 1800 bis 35 000 im Jahre 2006, von politischer Bedeutungslosigkeit und Isolation zur politischen Öffnung nach aussen, vorbei an Meilensteinen wie dem Zollvertrag mit Österreich 1852, dem Zoll- und Wirtschaftsvertrag mit der Schweiz 1923, dem Bei- tritt zum Europarat 1978 und dem Beitritt zur UNO 1990, dem wohl bedeutendsten Meilenstein in Be- zug auf internationale Anerkennung und Festigung der liechtensteinischen Souveränität unter dem jet- zigen Fürsten Hans-Adam II. von Liechtenstein. Fürstenhaus und Volk von Liechtenstein haben es in den vergangenen 200 Jahren geschafft, unter teils schwierigen aussen- und innenpolitischen Umständen, Liechtenstein stetig auf dem Weg als 
Kleinstaat - auch in einer heute globalisierten Welt - zu festigen, basierend auf freundnachbarlichen Beziehungen zu seinen direkten Nachbarstaaten Schweiz und Österreich. Die Aufgabe unserer und kommender Generationen ist es, diese eigenstaatli- chen Werte nach innen wie nach aussen zu schüt- zen, zu verteidigen und zu festigen - trotz gelegent- licher Meinungsverschiedenheiten und unterschied- licher Ansichten. Innenpolitischer Kleinkrieg und Rechthabereien schaden dem Ansehen Liechten- steins. Hier besteht die elementare Gefahr für Liechtenstein in unserer Zeit. 291
        

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