LIECHTENSTEINISCHES LANDESMUSEUM 2006 2006 in feierlichem Rahmen eröffnete Ausstellung mit dem Titel «Meilensteine der Liechtensteinischen Souveränität 1806 bis 2006» wurde inhaltlich von lic. phil. Arthur Brunhart vorbereitet und vom Ate- lier Silvia Ruppen, Vaduz, grafisch gestaltet und in Zusammenarbeit mit dem Museumsteam realisiert. Die Ausstellung wurde im Loggia-Raum ergänzt durch eine Präsentation von Fotodokumenten des Pressefotografen Fritz Baum, Ruggell. Die Aufnah- men zeigten Staatsbesuche im Fürstentum Liech- tenstein in den Jahren 1970 bis 1990. Sowohl die Ausstellung wie auch das Rahmenprogramm sind bei Besucherinnen und Besuchern wie bei den Me- dien auf ein sehr positives Echo gestossen. Der zur Ausstellung erschienene Führer war bereits nach wenigen Wochen vergriffen. Erstmals führten die beiden grossen Museen in Liechtenstein, das Kunstmuseum Liechtenstein und das Liechtensteinische Landesmuseum, gleichzei- tig zwei Ausstellung durch, die demselben Künstler, Prof. Ferdinand Nigg (1865-1949), gewidmet wa- ren. Zwei Häuser, zwei Ausstellungen, ein Künstler war das Motto. Das Kunstmuseum zeigte die Aus- stellung «Über Kreuz mit der Welt - Ferdinand Nigg und Schüler. Magdeburger Jahre, 1903-1912», das Liechtensteinische Landesmuseum widmete seine Ausstellung dem Thema «Ferdinand Nigg und seine Sammelleidenschaft». Die Ausstellung im Landes- museum wurde von Dr. Nicole Ohneberg, Hard, und lic. phil. Norbert W. Hasler, Direktor des Landesmu- seums, kuratiert und vom Atelier Silvia Ruppen, Va-duz, 
subtil und einfühlsam gestaltet und präsentiert. Die beiden Ausstellungen über Leben und Werk von Ferdinand Nigg, die von einem reichhaltigen muse- umspädagogischen Rahmenprogramm begleitet wur- den, dauerten vom 14. September 2006 bis 7. Janu- ar 2007. Anlässlich der «Langen Nacht der Museen» erin- nerte das Landesmuseum in Zusammenarbeit mit der Prof. Eugen Zotow-Ivan-Miassojedoff-Stiftung in einer kleinen Ausstellung mit Neuerwerbungen für den künstlerischen Nachlass Zotows an den 125. Geburtstag des Russischen Künstlers Eugen Zotow (1881-1953), der die Jahre 1938 bis 1953 in Liech- tenstein verbracht hatte. Der künstlerische Nach- lass, der mehr als 3000 Originalwerke umfasst, wird seit der Gründung der Zotow-Stiftung 1992 in den Depots des Liechtensteinischen Landesmuseums verwahrt. Mit der Sonderausstellung «Ötzi Cultour - Der Mann aus dem Eis», eine Wanderausstellung des Südtiroler Archäologiemuseums Bozen, die am 17. November 2006 eröffnet wurde und die bis zum 25. März 2007 dauert, wurde das reichhaltige und anspruchsvolle Ausstellungsprogramm für das gan- ze Jahr 2006 abgeschlossen. 275
        

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