finden (Vorderösterreichische Regierung in Ensis- heim, kriegsbedingtes Exil in Lothringen und Bur- gund, Kanzleiverwalter in Ottobeuren, Professor für Kanonisches Recht in Freiburg, Vorderösterrei- chischer Kammerrat und Kanzleiverwalter), war keineswegs aussergewöhnlich. Johann Romarich Brügler hatte aber schon einmal 1665 nach seiner spektakulären Konversion zum evangelischen Glauben sein Heil in der Flucht gesucht und seine neuen evangelischen Freunde bitter enttäuscht. Nach der Flucht aus Vaduz versteckte sich Brügler zunächst in seiner Heimat in Freiburg und suchte später ein neues Betätigungsfeld im weit abgelege- nen Slowenien. Unsere Biographie Brüglers weist einige Lücken auf, die sich vielleicht mit der Zeit noch schliessen lassen. Sieht man davon ab, dass für eine Reihe von Jahren keinerlei Nachrichten über die Aufent- halt Brüglers vorliegen, fehlen nähere Angaben zu seiner Frau und seiner Familie, insbesondere aber zu seiner Tätigkeit in Slowenien. Auch gilt es, Nachweise für die Werke Brüglers zu finden, die sich bisher nicht nachweisen liessen. So ist damit zu rechnen, falls in den kommenden Jahren diese Lücken geschlossen werden können, unser Lebens- bild Brüglers um einige Züge reicher werden wird. 
BILDNACHWEIS S. 159: Kindler von Knob- loch, Julius: Oberbadisches Geschlechterbuch. Band 1- 3. Heidelberg, 1899-1919. Bandl.S. 167 S. 161: Universitätsbiblio- thek Würzburg S. 164: Stiftsbibliothek St. Gallen S. 165: Stadtarchiv Bludenz S. 166: Liechtensteinisches Landesarchiv Vaduz S. 168,170,171: Bischöfli- ches Archiv Chur S. 174,178: Universitätsbi- bliothek Freiburg im Breis- gau S. 176: Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel S. 177,181: Universitätsbi- bliothek München S. 180: Forschungsbiblio- thek Gotha S. 186-189: Slowenische National- und Universitäts- bibliothek, Laibach (Ljubl- jana) 
ANSCHRIFT DES AUTORS Hofrat und Univ.-Prof. i. R. DDr. Karl Heinz Burmeister Am Stäuben 18 D-88131 Enzisweiler/ Post Lindau 192
        

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