DER SPRACHATLAS FÜR VORARLBERG, LIECHTENSTEIN, WESTTIROL UND DAS ALLGÄU / HUBERT KLAUSMANN mit EinscMuss des Föistturan» LiecMecstein. Westfirols und des Allgäus (VALTS) i I I I DER VALTS VORGESCHICHTE In den Jahren 1961 bis 1963 erhielt Eugen Gabriel aus Dornbirn in Vorarlberg während eines Studien- aufenthaltes beim «Deutschen Sprachatlas» in Marburg/Lahn die Anregung, einen «Vorarlberger Sprachatlas» zu erarbeiten. Um sich auf dieses grosse Projekt vorzubereiten, ging er nach Zürich, wo ihm der Leiter des «Sprachatlas der deutschen Schweiz (SDS)», Rudolf Hotzenköcherle, die theore- tische und praktische Seite eines solchen Atlas-Pro- jektes darlegte. Weitere Unterstützung erfuhr er durch Rudolf Trüb, der Hotzenköcherles Arbeit in Zürich später fortsetzte und der Eugen Gabriel sein 
Fragebuch mit rund 2500 Fragen überliess. Dieses Fragebuch ist nach Sachthemen gegliedert, so dass der Sprachforscher (Explorator) mit den Gewährs- personen die einzelnen Kapitel durchgehen und die Antworten während des Gesprächs notieren kann. Um die Nuancen der einzelnen Mundarten heraus- arbeiten zu können, werden zur Niederschrift eige- ne Schriftzeichen verwendet. Da das Durcharbei- ten eines Fragebuchs etwa eine Woche dauert, nimmt man in der Regel pro Ort zwei bis drei Ge- währspersonen, damit die Befragung für die einzel- nen Personen nicht zu ermüdend wird. 103
        

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