VERWALTUNG Der administrative Aufwand wächst auch im Lan- desmuseum von Jahr zu Jahr kontinuierlich. Dank dem unermüdlichen Einsatz von Frau Nadja Burt- scher, Verwaltungsassistentin des Liechtensteini- schen Landesmuseums, war es möglich, auch im Berichtsjahr die administrativen Abläufe ordnungs- gemäss unter Kontrolle zu halten. Mit grosser Umsicht wurden auch im Berichts- jahr 2005 laufend infrastrukturelle und innerbe- triebliche Optimierungen durchgeführt. Projekt und Sonderkredit «Ausstellungen Liechtensteinisches Landesmuseum» konnten auf Ende 2005 definitiv abgeschlossen werden. In diesem Zusammenhang sei namentlich Michael Pattyn vom Hochbauamt für die stets kollegiale, fachlich fundierte und ziel- führende Zusammenarbeit gedankt. Eine neue Herausforderung für die Museumslei- tung liegt in der eingangs erwähnten Eingliederung des Postmuseums in die Stiftung Liechtensteini- sches Landesmuseum. Durch die Aufhebung des Amtes für Briefmarkengestaltung, dem das Postmu- seum bisher eingeliedert war, und die Überführung Liechtensteinisches Aussenstelle LandesMuseum Postmuseum Die Signets des Liechten- steinischen Landesmuse- ums und des Postmuse- ums, welches ab 1. Januar 2006 als Aussenstelle dem Landesmuseum angeglie- dert ist 
der bisherigen Amtsgeschäfte in die Post AG, erfolg- te die Neuzuteilung des Postmuseums und seiner Sammlungen durch Entscheid von Regierung und Landtag in die Verwaltung des Liechtensteinischen Landesmuseums. Das Postmuseum wird inskünftig als Aussenstelle des Liechtensteinischen Landes- museums geführt, das Personal des Postmuseums in den Personalbestand des Landesmuseums über- nommen. Die administrative Leitung und Verwal- tung erfolgt ab 1. Januar 2006 durch das Landes- museum, die fachliche Betreuung des Postmuseums liegt weiterhin bei Frau Erika Babare. Wie so oft in den vergangenen Jahren, stand das Landesmuseum für zahlreiche Anfragen mit Rat und Tat hilfreich zur Seite, was wiederum in mehre- ren Publikationen und Produktionen (Filme, Videos etc.) seinen bleibenden Niederschlag gefunden hat. Insbesondere das zwischenzeitlich sehr reichhalti- ge Bildarchiv des Landesmuseums erfreut sich einer stets steigenden Nachfrage, vor allem für Wissen- schaft und Forschung. Museumsleitung und Mitarbeiterinnen und Mit- arbeiter nahmen an zahlreichen Fachtagungen, Weiterbildungskursen und Seminarien teil und wirkten in vielfältigen kulturellen Kommissionen und Projekten auch ausserhalb des Museums mit. Im August 2005 wurde ein dreitägiges Seminar für das Führungsteam mit dem Vertiefungsthema «Schulklassen» unter der Leitung der Museums- pädagoginnen Flavia Krogh, St. Gallen, und Regula Frei, Zürich, durchgeführt. Neben mehreren Publikationen in Fachzeit- schriften versuchte die Museumsleitung in zahlrei- chen Radiointerviews sowie mit Beiträgen und Inse- raten in den Tageszeitungen die Öffentlichkeit zu in- formieren und damit die Öffentlichkeitsarbeit effizi- enter umzusetzen. Mit Leihgaben aus seinen Sammlungsbeständen war das Liechtensteinische Landesmuseum an der Ferdinand-Nigg-Ausstellung unter dem Titel «Über Kreuz mit der Welt. Ferdinand Nigg und Schüler. Magdeburger Jahre 1903-1912», die vom 1. Juli bis 19. August 2005 im Forum Gestaltung in Magde- burg zu sehen war, beteiligt. Die Magdeburger Aus- stellung wird 2006 im Kunstmuseum Liechtenstein 298
        

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