HISTORISCHER VEREIN FÜR DAS FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN 2005 Keller und Dachgeschoss. Im Liechtensteinischen Landesmuseum standen eine umfangreiche Inven- tar-Kartei, Fotoarchiv und Restaurierungsberichte zur Verfügung. Ein Dankeschön geht an den Leiter Norbert W. Hasler und seinen Mitarbeiter Thomas Müssner. Ebenso gewährten das Hochbauamt mit Archäo- logie und Denkmalpflege Einsicht in die betreffen- den Akten. Ein grosser Dank geht an Hansjörg Frommelt, Ulrike Mayr und Patrik Birrer für ihre Geduld trotz des eigenen umfangreichen Arbeitsall- tags. Eine enge Zusammenarbeit mit den genann- ten Institutionen ist nicht zuletzt auch im Rahmen der Planerstellung unabdingbar. Für die Planpro- duktion können ausserdem Daten aus der Geoda- teninfrastruktur des Landes Liechtenstein Verwen- dung finden. Diese Arbeit wird künftig vom Tief- bauamt (Peter Jehle und Heinz Ritter) unterstützt werden. Einblick in ihre Kunst- und Kulturgütersamm- lungen gewährten Adulf Peter Goop, Erich Goop, Hanspeter Rheinberger, Rudolf Rheinberger und Volker Rheinberger. Peter Rheinberger öffnete das «Rote Haus» für die Autorin und stand bei einem Rundgang Rede und Antwort. Ihnen allen sei eben- so gedankt wie zahlreichen weiteren Einzelperso- nen, die bei den Recherchen behilflich waren und wertvolle Hinweise lieferten. Eine weitere Aufgabe der Autorin war im Be- richtsjahr 2005 die Nachführung und Korrektur der bisher verfassten Manuskripte des Bandes Oberland. Ein besonderer Dank gilt in diesem Zu- sammenhang dem ehemaligen Leiter des Plankner Gemeindearchivs Manfred Wanger, ausserdem Jo- sef Eberle, dem Leiter des Walser Heimatmuseums und Triesenberger Gemeindearchivar, für die wis- senschaftliche Begutachtung der betreffenden Ge- meindeartikel und ihre kooperative Zusammenar- beit. Eine gekürzte Endfassung aller sechs Gemein- den des Oberlandes soll 2006 von der Fachkom- mission einer abschliessenden Lektüre unterzogen werden. Ein weiteres Lektorat und Korrektorat wird durch die Redaktions-Kommission und die Redakteure der GSK in Bern erfolgen. 
AUTORENTAGUNG DER GSK Nachdem sich der Präsident der GSK-Redaktions- kommission Benno Schubiger im Juli 2005 persön- lich ein Bild vom Kunstdenkmälerprojekt in Liech- tenstein und den Arbeitsbedingungen im Büro der Autorin in Triesen gemachte hatte, bot auch die Autorentagung am 4. und 5. Oktober 2005 Gele- genheit zu einem Austausch mit dem Redakti- onsteam und den Kunstdenkmäler-Kollegen. In diesem Jahr kamen die Autoren auf Einla- dung des Kunstdenkmäler-Autors Josef Grünenfel- der in Cham, Kanton Zug, zusammen. Die Nest- le AG hatte dort ihr Aktienbüro für die Sitzung zur Verfügung gestellt. Das repräsentative ehemalige Verwaltungsgebäude der Milchsiederei im Stil der Neurenaissance stellt ein Relikt der 1866 zum Zweck der Kommerzialisierung von Kondensmilch gegrün- deten Firma dar. Die wunderschöne Originaltoilette des endenden 19. Jahrhundert war während der Pause aus wissenschaftlichen und auch anderen Beweggründen stark frequentiert. Im Zentrum der Sitzung standen Mitteilungen aus der Geschäftsstelle der GSK, ein Bericht der Ar- beitsgruppe «Zukunft der Kunstdenkmäler der Schweiz» und Benno Schubigers Bericht über die Informationsveranstaltung für die Kunstdenkmä- ler-Verantwortlichen am 20. Oktober 2005. Beson- ders betont wurde, dass die Kunstdenkmälerbände kein Schutz-Inventar, kein Haus-zu-Haus-Inventar, damit kein Spezialorgan der Denkmalpflege, son- dern vielmehr ein wissenschaftliches Mittel für die Öffentlichkeitsarbeit sein sollen. Auch beim Nacht- essen in der Villa «Villette» von 1864/66 bzw. 1901/03, ehemals Sommersitz des Zürcher Ban- kiers Heinrich Schulthess-von Meiss, ergaben sich vielfache Gelegenheiten zum kunsthistorischen In- formationsaustausch. Am zweiten Tagungstag erfolgte ein Besuch der Zisterzienserinnenabtei Frauenthal. Bei einem Rund- gang durch Cham konnte der Vortrag über «Cham - Entstehen und Verschwinden eines Ensembles und was machen wir damit in den  » vertieft werden. Im Jahr 2006 dürfen der Historische Verein und die Autorin die Schweizer 291
        

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