wendigen Arbeiten am LUB der wissenschaftlichen Forschung und einer interessierten Öffentlichkeit künftig so schnell als möglich zur Verfügung stellen zu können. Gleichzeitig kann damit aber auch die an sich berechtigte Forderung nach einer mög- lichst schnellen Drucklegung des LUB II/l insofern erfüllt werden, dass mit dem LUB II digital eine gleichsam digitale Version eines gedruckten LUB II/l zur allgemeinen Benutzung vorgelegt werden kann. Trotz des bedeutenden Mehraufwandes für die Erarbeitung des LUB II digital darf generell festge- halten werden, dass die Arbeiten am LUB II/l - so- weit überblickbar - planmässig vorangehen. Es ist allerdings an dieser Stelle erneut an die im Jahres- bericht 2000 gemachten grundsätzlichen Überle- gungen zu erinnern, wonach eine exakte Termin- planung bei der Erarbeitung eines Urkundenbuchs auf erhebliche Schwierigkeiten stösst - insbesonde- re im Fall des LUB II, wo der schliesslich zu edie- rende Quellenbestand erst nach Abschluss der Quellensammlung endgültig feststehen wird. SONSTIGE TÄTIGKEITEN Im Umfang eines 50-Prozent betragenden Arbeits- pensums steht neben der «Kernaufgabe» verständ- licherweise wenig Zeit für andere Tätigkeiten zur Verfügung. In der zweiten Hälfte des Berichtsjahrs konzentrierten sich die Arbeiten zudem wie er- wähnt auf die Schaffung des LUB II digital, was eine intensive Kommunikation zwischen dem Bear- beiter und der mit der Programmierung beauftrag- ten Firma GMG in Buchs/Schaan erforderte. Mit der notwendig gewordenen Erneuerung der Com- puter Hard- und Software und einem damit einher- gehenden Computerbetriebs-Systemwechsel (Mac OS X) war eine erhebliche Zeit beanspruchende Einarbeitung verbunden. Zudem musste sich der Bearbeiter mit neuen Computerprogrammen für Bildbearbeitung und webbasierte Publikationen vertraut machen. Schliesslich konnte der Bearbei- ter im Rahmen seiner Urkundenbuchtätigkeit ver- schiedene an das LUB gestellte Fragen beantwor-ten 
und manche Arbeiten mit Quellen- und Litera- turhinweisen unterstützen. AUSBLICK Im kommenden Jahr werden die Arbeiten am LUB auf verschiedenen Ebenen fortgeführt werden. Zu Beginn des Jahres sollten die technischen Arbeiten am LUB II digital abgeschlossen werden können. Anschliessend wird die Eingabe der Daten der fer- tig bearbeiteten Urkunden erfolgen, wobei die Er- stellung und Verknüpfung der Orts-, Personen- und Sachwortverzeichnisse mit den betreffenden Ur- kunden mit erheblichem Zeitaufwand verbunden sein wird. Im Laufe des Frühjahrs hofft der Bear- beiter aber trotzdem, mit dem LUB II digital defini- tiv online gehen zu können, auch wenn noch nicht von Beginn an alle bisher bearbeiteten Urkunden zur Verfügung gestellt werden können. Die zweite Jahreshälfte sollte dann wiederum der eigentlichen Urkundenbucharbeit vorbehalten sein. Nebst der Weiterführung der systematischen Suche nach ur- kundlichen Quellen in ausländischen Archiven, werden die Transkriptions- und Editionsarbeiten des aufgefundenen und zur Verfügung stehenden Urkundenmaterials fortgesetzt. DANK Als Bearbeiter des LUB II möchte ich der Träger- schaft des Urkundenbuch-Projektes, dem Histori- schen Verein und seinem Vorstand, insbesondere der neu amtierenden Vorsitzenden Eva Pepic und dem Geschäftsführer Klaus Biedermann für das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstüt- zung danken. An dieser Stelle möchte ich mich aber insbesondere auch beim zurückgetretenen Präsidenten des Historischen Vereins, Rupert Qua- derer, für die langjährige, fruchtbare Zusammenar- beit recht herzlich bedanken. Er hat sich immer wieder in unermüdlicher Weise für die Belange des LUB eingesetzt, und wenn sich das anfänglich sor- genvolle «LUB-Kind» inzwischen zum hoffnungs- 288
        

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