Der Landtagsbeschluss von 1963 Kranz in Schaan, der sich über viele Jahre für die Abänderung des Hymnentextes eingesetzt hatte, mit der Bitte um Auskünfte. Von ihm erhielt er am 15. Oktober 1963 folgenden Brief: «... Um die Abänderung der Volkshymne habe ich mich verschiedentlich bemüht. Was im (Liechten- steiner Volksblatt> darüber zu lesen war, dürfte manches von mir stammen. Mit fürstl. Rat Josef Ospelt habe ich mich um das Einschreiten des Hi- storischen Vereins in Sachen Text unserer Volks- hymne bemüht... Als ich im Jahre 1938 das Oberklasslesebuch bearbeitete, wollte ich in ihm einen abgeänderten Text derselben unterbringen. Als die entsprechen- de Fahne aus der Druckerei hinausgegangen war, wackelte darob das liechtensteinische Naziturn. Dr. Otto Schaedler protestierte bei der fürstlichen Re- gierung gegen das eigenmächtige Vorgehen dieses heimattreuen Gangsters in Schaan. Regierungs- chef Dr. Josef Hoop legte mir nahe, den abgeänder- ten Text herauszunehmen und ihn durch den ur- sprünglichen zu ersetzen.»41 Zu diesem Brief gehörte auch die Kopie eines zwei Seiten langen Briefes eines Hamburger Rechtsan- walts, der mit Dr. Ludwig Marxer befreundet war und heftig für die Beibehaltung des alten Textes plädierte. Seine Argumentation gipfelt in den Sät- zen: «Somit bedeutet heute Liechtensteins Stellung  keine staatliche Zugehö- rigkeit mehr, sondern eine hohe Aufgabe innerhalb der deutschen Gesittungsgemeinschaft, die sich aus Volkstum und Sprache entwickelt hat. ... Auch hier können die Liechtensteiner mehr geben, als man es vielleicht 
    

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.