Kreative Kinderhände schu- fen aus Konsum- und Kom- munikationsschrott neue Geräte. In der Erfinder- werkstatt, Bestandteil der Ausstellung «immer und überall», entstanden so neue «Kommunikationsap- parate». 
SPIELERISCH DEN UMGANG MIT DER KOMMUNIKATION LERNEN In den Themeninseln und Werkstätten wurde Kom- munikation von gestern und heute in einem umfas- senden Sinne gezeigt: Die tierische Kommunikati- on, wie Tiere sich über Färbung, Töne, Tastsinn, Geruch oder auffälliges Verhalten verständigen, ebenso wie die Grundlagen der menschlichen Kom- munikation wie Gestik und Mimik, der Gebärden- sprache oder der Verständigung mittels Fingeral- phabet. An einem schweren Steinblock konnten die Kin- der sich als Steinmetze betätigen und Hieroglyphen meisseln. Die Bedeutung von akustischen Signalen wie Sirenen, Glocken, Posthorn oder Alphorn für die Kommunikation über grosse Distanzen, wurde ebenso gezeigt wie die Möglichkeiten von optischen Signalen wie Rauchzeichen, Flaggen, Leuchttür- men oder der optischen Telegrafie. Zur Veran- schaulichung gab es eine richtige Mörse-Station, eine originale Polizei-Notrufsäule und Warnsire- nen. Auf einer anderen Themeninsel konnte man Wissenswertes über die Gebärdensprache und die Blindensprache, über Geheimsprachen und -alpha- bete für die Übermittlung von Geheimbotschaften lernen. Man erfuhr aber auch vieles über Gauner- zinken, die Fächersprache und den Nutzen der Spiegelschrift. In der Schreibwerkstatt konnten in einer richti- gen «Druckerei» mit Bleibuchstaben Schriften ge- setzt und gedruckt werden; man konnte am Steh- pult schreiben, stempeln, Schmuckbriefe gestalten. Faxe versenden, mit einem supermodernen Com- puterprogramm malen und zeichnen und alles am Laserdrucker farbig ausdrucken, auf alten Schreib- maschinen Briefe und Geschichten verfassen und sie dann auch gleich per Rohrpost versenden. Im Hai-Tekk-Corner wurde an drei Computer- stationen «gechattet» oder Malrätsel gelöst, im In- ternet «gesurft», oder es wurden einfach Compu- terspiele gespielt. Ein ganz besonderer Anziehungspunkt war die Erfinderwerkstatt. Hier kreierten die Kinder aus «Kommunikationsschrott» ihre eigenen neuen Kom- 298
        

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