HISTORISCHER VEREIN FÜR DAS FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN 2004 und Fotografien. Eine enge Zusammenarbeit insbe- sondere mit Denkmalpflege und Archäologie ist bei der Bearbeitung und/oder Neuanfertigung des Planmaterials unabdingbar. Mit der Redaktion in Bern sollen zu Beginn des Jahres 2005 die notwen- digen Standards abgeklärt werden. 2004 begann die Autorin zudem mit der Bear- beitung des Manuskriptes «Gemeinde Vaduz», dem eine immense Objekt- und Quellenfülle zugrund lie- gen wird. Gemäss dem aktuellen Zeitplan wird das Manuskript im Sommer 2005 der Fachkommission vorgelegt werden und damit das letzte Gemeinde- kapitel für den Band «Oberland» fertig gestellt sein. Weiteres zum Zeitplan ist im Kapitel «Editionspla- nung der Gesellschaft für Schweizerische Kunstge- schichte» zu finden. Die Autorin war darüber hinaus mit ihren Re- cherche-Ergebnissen bei dem Projekt «Wohnen in alten Triesner Häusern» behilflich. Die von der Kulturkommission Triesen initiierte Veranstaltung ermöglichte am 28. August 2004 einer grossen Zahl Interessierter den Zugang zu ausgewählten, teilweise unter Denkmalschutz stehenden Lläusern im alten Dorfkern der Gemeinde Triesen. Da an der Autorentagung 2003 der Wunsch geäus- sert worden war, die laufenden Kunstdenkmäler- lnventarisationarbeiten und die Autorinnen und Autoren besser zu präsentieren, entwickelte die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte ein entsprechendes Kantons- bzw. Landesfenster für ihre Website www.gsk.ch. Die Autorin stellte hierzu das notwendige Text- und Bildmaterial zu- sammen. Die Website der GSK enthält seitdem ei- nen direkten Link zur Website des Historischen Vereins im Fürstentum Liechtenstein. AUTORENTAG DER GESELLSCHAFT FÜR SCHWEIZERISCHE KUNSTGESCHICHTE Am 22. und 23. Oktober 2004 nahm die Autorin an der jährlichen Autorentagung teil, die in den Kan- ton Bern führte. Anlass zu einem Treffen im alten Gerichtssaal des Schlosses von Nidau war die für 
November 2005 anstehende Publikation des von Dr. Andres Moser bearbeiteten zweiten Teiles des Kunstdenkmälerbandes Kanton Bern, Amtsbezirk Nidau. Das Besichtigungsprogramm in Nidau wur- de darum auch vom Autor bestritten, der zudem 2005 in den Ruhestand treten wird. Das Kunst- denkmälerwerk im Kanton Bern soll anschliessend einen einschneidenden Neustart vollziehen. Das «Berner Modell» wird sich vom Prinzip der Bear- beitung durch Einzelpersonen entfernen. Ein Team von fünf Personen mit verschiedenen Stellenpro- zenten und fachlichen Schwerpunkten soll die In- ventarisation weiterführen. Ziel ist es, den Kanton Bern in den nächsten 30 bis 40 Jahren flächen- deckend in den Kunstdenkmälerbänden der Schweiz darzustellen. Der Kunsthistoriker Dr. Benno Schubiger stellte sich als neuer Präsident der Redaktionskommissi- on vor und referierte über das Thema «Kunstdenk- mäler der Schweiz - ein nationales Werk im Spa- gat zwischen Spardruck und Vollständigkeitsan- spruch». Die berufliche Laufbahn hatte ihn zur Kunstdenkmäler-Inventarisation des Kantons Solo- thurn geführt, wo 1994 der von ihm verfasste Band 1 der «Kunstdenkmäler des Kantons Solo- thurn» veröffentlicht wurde. Danach war er mehre- re Jahre Konservator der Kunsthistorischen Abtei- lung am Historischen Museum Basel. Heute ist er Geschäftsführer der auch in Liechtenstein tätigen Sophie und Karl Binding Stiftung mit Hauptsitz in Basel. Am zweiten Tagungstag erfolgte ein Besuch des Rathauses an der von spätbarocken und bieder- meierlichen Fassaden geprägten Hauptstrasse im historischen Zentrum von Nidau. Innerhalb der bernischen Architektur- und Ausstattungsgeschich- te besitzt das Gebäude des 18. Jahrhunderts eine besondere Bedeutung als landstädtisches Rathaus und als einer der besten Barockbauten der Region. Beeindruckend war auch der Besuch des am Bieler See gelegenen von Rütte-Gutes inmitten der bäuer- lichen Umgebung von Sutz. Das Landgut aus dem 16. Jahrhundert war 1870 unter dem von der fran- zösischen Renaissance inspirierten Architekten Fried- rich Ludwig von Rütte zu einem idyllischen Land- 269
        

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