Projekt «Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein» TÄTIGKEITSBERICHT 2004 ALLGEMEINES Das Projekt zur Neubearbeitung der «Kunstdenk- mäler des Fürstentums Liechtenstein» wurde im Berichtsjahr weiterhin von der Kunsthistorikerin Dr. Cornelia Herrmann auf der Basis eines Ho- norarvertrages betreut. Ziel des bis 2009 ausgeleg- ten Projektes ist die Herausgabe von insgesamt zwei Bänden in der von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK), Bern, re- daktionell betreuten und publizierten Reihe «Kunst- denkmäler der Schweiz». Gegenwärtig arbeiten in 17 Kantonen und im Fürstentum Liechtenstein ins- gesamt 36 Autorinnen und Autoren an den Kunst- denkmäler-Manuskripten. FACHKOMMISSION Die personelle Zusammensetzung der zur wissen- schaftlichen Begleitung der Kunstdenkmälerbände und zur Beratung der Autorin im Jahr 2000 einge- setzten Fachkommission blieb unverändert (siehe J^ätigkeitsbericht 2000). Den Vorsitz führte wie in den Jahren zuvor lic. phil. Eva Pepic. Die Fachkom- mission kam zu zwei Sitzungen in Anwesenheit von Dr. Rupert Quaderer, Vorsitzender HVFL, dem Geschäftsführer lic. phil. Klaus Biedermann und der Autorin Dr. Cornelia Herrmann zusammen. ARBEIT DER AUTORIN Die im Jahr 2004 abgelieferten Manuskripte «Ge- meinde Balzers/Profanbauten», «Gemeinde Trie- senberg» und «Gemeinde Planken» wurden im Be- richtsjahr von Dr. Alfons Raimann, Amt für Denk- malpflege und Inventarisation, Frauenfeld, begut- achtet und der qualitative Standard als sehr gut beurteilt. In den Sitzungen der Fachkommission am 25. Juni 2004 und 12. November 2004 wurden wissenschaftliche Einzelfragen diskutiert, konstruk- tive Rückfragen und Anmerkungen angebracht. Über das zur Verfügung stehende Kürzungspotenti- al wurde beraten. Die Auswahl der Objekte soll 
vollumfänglich beibehalten werden. Beschreibun- gen sind kürzer zu fassen und insbesondere jünge- re Bauobjekte oder jüngere Eingriffe in die Bausub- stanz auf wenige Informationen zu beschränken. Ein im Aufgabenbereich der Autorin nicht enthalte- nes Glossar zur Erläuterung der historischen und kunsthistorischen Fachbegriffe könnte extern ver- geben werden und damit auch dem Laien zu leich- terem Verständnis der Kunstdenkmälerbände ver- helfen. Abschliessende Einzelgespräche zum Ge- samtkomplex «Band Oberland» sind angekündigt und werden im Jahr 2005 stattfinden. Vorrangige Aufgabe der Autorin war im Be- richtsjahr 2004 die Bearbeitung der Manuskripte «Gemeinde Triesenberg» und «Gemeinde Plan- ken». In Triesenberg stand mit dem Leiter des Walser Heimatmuseums und Archivar Josef Eberle ein kompetenter Berater zur Seite, der kooperativ Einblick gewährte in alle Bereiche seines Schaf- fensgebietes. Pfarrer Max Butz ermöglichte dan- kenswerterweise den Zugang zu den Akten des im Pfarrhaus untergebrachten Pfarrarchivs von Trie- senberg. Auch der Mesmerin Adele Schädler gilt ein Dank für die flexible Begleitung durch die Pfarr- kirche bis auf die Höhe des Kirchturmes mit seinen Schätzen aus dem alten Ausstattungsbestand der Pfarrkirche. Die kleine Gemeinde Planken wird im Verhältnis zu Poeschels Bearbeitung von 1950 ein Mehrfaches an Raum im «Band Oberland» einnehmen. Kon- taktperson in Planken war Irene Lingg-Beck, Lei- tung Hochbau, die auch Einblick gab in das Ge- meindearchiv. Wie in den Jahren zuvor bestand ein gegenseitiger Informationsaustausch mit den Re- daktoren und Autoren des LIistorischen Lexikons. Ergänzt wurde die Arbeit der Autorin durch Re- cherchen im Liechtensteinischen Landesarchiv. Im Liechtensteinischen Landesmuseum stand eine umfangreiche Inventar-Kartei sowie das Fotoar- chiv zur Verfügung, Restaurierungsberichte konn- ten eingesehen und in die Manuskripte einbezogen werden. Ebenso gewährten Hochbauamt mit Ar- chäologie und Denkmalpflege Einsicht in die be- treffenden Akten. Begonnen wurde zudem mit der Erstellung einer Übersicht der erforderlichen Pläne 268
        

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