DIE VERTEIDIGUNGSANLAGEN AUF SAROJA DIE SCHÜTZENGRÄBEN Drei miteinander verbundene Gräben bilden das Hauptstück dieser Anlage. Die Aushebungen sind zwischen 85 und 125 Meter lang und ein bis zwei Meter breit. Die Grabenlinie steigt in nördlicher Richtung um etwa 30 Meter. Die Gräben sind nicht überall deutlich ausge- prägt. Man erkennt aber, dass bergseits eine Abtra- gung vorgenommen wurde und das Material talsei- tig aufgeschüttet wurde. Dass diese Arbeiten schon vor längerer Zeit durchgeführt worden sind, er- kennt man daran, dass die Ränder stark abgerun- det sind und so die Übergänge nicht mehr deutlich auszumachen sind. Vom Graben aus hat man in südwestlicher Rich- tung ein etwa 250 Meter langes, steil abfallendes Schussfeld, das nur wenig Deckung bietet. 
Vom nördlichen Ende des Grabens hat man ei- nen herrlichen Tiefblick und überblickt die Stadt Feldkirch. Zudem hat man von diesem Punkt aus Sichtkontakt mit dem Gebiet Letze, dem Marga- rethenkapf und dem Blasenberg, also mit jenen Or- ten, die während der Koalitionskriege besonders befestigt waren. DIE NEBENSTELLUNGEN Zwischen dem Graben und dem Grat, der nicht ge- nau der Landesgrenzlinie folgt, befinden sich zahl- reiche Vertiefungen, die nicht natürlichen Ur- sprungs sein können. Beim Ausmessen stellte ich fest, dass diese Vertiefungen in drei Gruppen einge- teilt werden können. Die meisten sind quadratisch und haben eine Seitenlänge von zwei Metern. Neun Vertiefungen sind indes grösser: sie messen drei mal drei Meter. Drei weitere haben rechteckige Ausmasse. Diese sind zwei Meter breit und ihre Länge schwankt zwischen fünf und sieben Metern. Der Graben Nord im Lichte der aufgehenden Sonne 226
        

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