-S 7. Es ist fraglich, ob hier von eigentlichen Bestat- tungen gesprochen werden darf. Pathologische Veränderungen und Verschleiss- erscheinungen An den Leichenbrandfragmenten der Streufunde konnten keine pathologischen Veränderungen be- obachtet werden. In Abstich 3, Quadratmeter -Q 7 fand sich ein Backenzahnrest mit Zahnsteinbefall. Epigenetica An epigenetischen Merkmalen konnte ein fragliches os astericumw beobachtet werden (Abstich 3, Qua- dratmeter-R 7). 
AREAL STRASSE MÄLSNER DORF Während den Grabungskampagnen 1982 (Mälsner- strasse) und 1983 (Mälsnerdorf) wurden in diesem Areal an verschiedenen Positionen insgesamt etwa 180 Gramm Leichenbrand gefunden, der sich auf die beiden Grabungen wie folgt aufteilt: 1982 wur- den 30 Gramm und 1983 wurden 150 Gramm ge- funden. Die Fundpositionen erstrecken sich über die Felder West und Ost in den verschiedensten Quadratmeterbereichen. Verbrennungsgrad Der Verbrennungsgrad V ist vorherrschend. Aus- nahmen bilden die folgenden Fragmente: Tierknochen Im Areal Kaufmann sind in 10 m2 keine Tierkno- chenfunde aufgetreten. In 17 m2 waren die Tierkno- chenreste nicht verbrannt. In 13 m2 gab es nur ver- brannte Tierknochenreste. In 20 mz fanden sich so- wohl verbrannte als auch nicht verbrannte Tierkno- chenfragmente. In den Quadratmetern-H 15, -J 4, -J 8/9, -J/K11, -K 10, -M 10, -N 3, -N 7, -N 8, -Q 9 und -R/S 7 gab es keine verbrannten menschlichen Knochenreste. Hier fanden sich ausschliesslich verbrannte und / oder unverbrannte Tierknochenfragmente. Besonderheiten Beimengungen von Holzkohle fanden sich in den Streufunden aller drei Abstiche im Areal Kaufmann. Sie konzentrieren sich auf die Koordinaten -G bis -Q und nur im Bereich 7 bis 11. 
Fragment Verbrennungsgrad Inventar-Nr. Tibia Schädel Humerus Schädel Schädel 
fraglich (II bis III) (II) (IV bis V) (III) (III bis IV) 
Q 0118/0003 Q 0118/0008 Q 0118/0015 Q 0118/0023 Q 0118/0025 Fragmentgrösse und Leichenbrandgewicht Die maximale Fragmentgrösse variiert von 12 bis 37 mm. Durchschnittlich sind die Fragmente sehr klein bis extrem klein, oft sind nur kleinste Stück- chen (so genannte «Grus») erhalten. Das Leichenbrandgewicht ist sehr variabel: es bewegt sich zwischen einem und 57 Gramm pro Po- sition. Altersbestimmung Bei diesen Leichenbrandfunden gibt es keine Hin- weise auf knöcherne Reste von Individuen, welche im Alter infans oder juvenil verstorben sind. Q 0118/0006 enthält ein Schädelfragment eines frühadulten Individuums, Q 0118/0022 ein solches mit einem Nahtbefund adult bis matur. 196
        

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