Ferdinand Runk. Blick vom Türkischen Turm auf den Garten von Eisgrub mit dem Schwanenteich, dem Aquä- dukt, dem Schloss und der Allee nach Feldsberg im Hintergrund, vor 1824. 
Die Umgestaltungen des Na- turgartens nach 1805 kon- zentrierten sich vor allem auf den weiteren Aushub des Schwanenbassins zum Schwanenteich mit seinen Inseln. Die Arbeiten wurden bereits unter Fürst Aloys geplant und begonnen, un- ter Fürst Johann in den dar- gestellten Dimensionen bis zirka 1808 vollendet. Ver- antwortlich waren Hofgärt- ner Joseph Lieska und Wirt- schaftsrat Johann Georg Petri. 
Die Fläche des halbmondförmigen Sees am Tür- kischen Turm, die 1803 eine dem barocken Bassin stilistisch fernstehende grosse Wasserfläche in den Garten integrierte und dafür eine erst drei Jahre zu- vor vollendete Anlage gänzlich veränderte, zeugt vom neuen Interesse Aloys' an für Landschaftsgär- ten so wichtigen Wasserflächen und vom Mut, bin- nen kurzer Zeit Neugeschaffenes radikal umzuge- stalten. Zudem zeigt sich, dass einige Wege von Aloys' Gärten auch in die Anlagen Johanns über- nommen wurden: So finden sich die gewundenen bell walks um den Tiergarten auch in den Anlagen nach 1805. Interessant ist eine Bemerkung aus dem Jahre 1835, worin bedauert wird, dass der Park viel vom vorigen Umfang des Gartens unter Aloys verloren hat.'" Die Anlagen konzentrierten sich nun auf den Bereich des Schwanenteiches, man liess die Anla- 118
        

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