ster aus den Sammlungen des Regierenden Fürsten von Liechtenstein - aufgebaut. Der «Codex Liechtenstein», eine Sammlung von rund 3100 aquarellierten Darstellungen verschie- denster Pflanzenarten aus aller Welt, gebunden in vierzehn Folianten, dem «Liber regni vegetabilis», konnte erstmals in seiner Geschichte im Liechten- steinischen Landesmuseum gezeigt werden. Der «Codex Liechtenstein», entstanden in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Auftrag von Pater Norbert Boccius, dem Prior des Konvents der Barm- herzigen Brüder in Feldsberg und Leibarzt des Fürs- ten Alois I. von Liechtenstein, darf zu Recht als ein Werk der Superlative bezeichnet werden. Über dreissig Jahre lang arbeiteten mehrere hochqualifi- Die ersten Sonderausstel- lungen im neuen Landes- museum. Oben: «Immer und überall» - Mitmach - ausstellung zum Thema «Kommunikation»; unten: «Der Codex Liechtenstein» - Der Hortus Botanicus - Ein Garten für die Ewig- keit Rechte Seite: Fürst Hans- Adam II. und der Mu- seumsdirektor Norbert W. Hasler beim Eröffnungs- rundgang Das renovierte Landesver- weserhaus erstrahlt in neuem Glanz. 
zierte Spezialisten zusammen, um die natürliche Pflanzenwelt Niederösterreichs und Mährens, die auf Feldern und in Gärten kultivierten Nutz- und Zierpflanzen im Bild festzuhalten. Mehr als die Hälf- te der Wasserfarbenmalereien stammt von den Brü- dern Joseph, Franz und Ferdinand Bauer, die zu den berühmtesten Pflanzenmalern aller Zeiten zäh- len. Ferdinand Bauer wird zu Recht als der «Leo- nardo der naturwissenschaftlichen Illustration» be- zeichnet. Das «Codex Liechtenstein» genannte Werk, eine wahre «Flora universalis» des damals Bekann- ten, enthält darüber hinaus Titelblätter sowie einige Landschaften und Gartenansichten. Zur Ausstel- lung ist eine umfassende Publikation in zweiter Auf- lage von Prof. H. Walter Lack, Direktor des Botani- 300
        

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