n'.sch wie restauratorisch höchst anspruchsvolle In- nenausbau. Parallel zum Bauprojekt wurde mit der Planung und Konzepterarbeitung der künftigen Daueraus- stellungen des Landesmuseums begonnen. Dazu bildete die Erarbeitung eines Museumsleitbildes gemäss dem gesetzlich und statutarisch festgelegten Auftrag der ganzheitlichen, integralen landeskund- lichen Ausrichtung die essentielle Grundlage. In en- ger Zusammenarbeit mit einem Expertenteam aus unterschiedlichen Fachrichtungen wurde die Basis für die Präsentation der Exponate in jeweiligem wis- senschaftlich erarbeitetem Kontext gelegt. In Anbe- tracht der schwierigen, sehr heterogenen architek- tonischen und denkmalpflegerischen Ausgangslage, Ausstellungsobjekte: Pet- schaft und Siegel des Jo- hannes Frick, Landam- mann von Schellenberg von 1801 bis 1808 (oben) und «Das Jahr 1796» in der Chronik des Johann Georg Heibert aus Eschen (unten) Rechte Seite: Blick in die Dauerausstellungen. Unten rechts: ins Studium vertieft - interessierte junge Mu- seumsbesucher nutzen die eigens eingerichteten Kinderstützpunkte 
aber auch aus museologischen Überlegungen wur- de schon bald ein themenorientiertes, den architek- tonischen Ebenen folgendes Ausstellungskonzept ins Auge gefasst. Auf Grund eines Wettbewerbverfahrens entschied sich die Museumsleitung für Sabine Kranz, Innenar- chitektin, Paris, und Hans Peter Gassner, Graphiker und Ausstellungsgestalter, Vaduz, die sich als ARGE Ausstellungsgestaltung zusammenschlössen. Ver- teilt auf sechs Etagen in drei Bauten mit mehr als vier- zig Räumen wurden die Dauerausstellungsthemen festgelegt. Die Ausstellungsgestalter umschreiben die anspruchsvolle Aufgabe und den angepeilten Lö- sungsansatz wie folgt: «Viele Einflüsse bestimmen ein neues Museum: Sozial- und Politikgeschichte, in- 296
        

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