Projekt «Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein» TÄTIGKEITSBERICHT 2003 ALLGEMEINES Das Projekt zur Neubearbeitung der «Kunstdenk- mäler des Fürstentums Liechtenstein» wurde im Be- richtsjahr weiterhin von der Kunsthistorikerin Dr. Cornelia Herrmann auf der Basis eines Honorarver- trages betreut. Ziel des bis 2009 ausgelegten Projek- tes ist die LIerausgabe von insgesamt zwei Bänden in der Reihe «Kunstdenkmäler der Schweiz». Die re- daktionelle Betreuung dieser 1927 begründeten tra- ditionsreichen Reihe und ihre Publizierung über- nimmt die Gesellschaft für Schweizerische Kunstge- schichte, GSK, in Bern. Am 22. November 2003 fei- erte die GSK im Kloster Einsiedeln das Erscheinen des 100. Kunstdenkmälerbandes. Derzeit wird die Inventarisation in insgesamt 16 Schweizer Kantonen sowie im Fürstentum Liechtenstein vorangetrieben. Die Autorin zeichnet für die Grundlagenforschung und das Manuskript verantwortlich. Neu in den Auf- gabenbereich der Autorin wurden die Betreuung der Korrektur- und Druckphase sowie die Registererstel- lung für beide Bände aufgenommen. Die Finanzie- rung erfolgt im Rahmen eines Verpflichtungskredites des Landes. Weitere Sponsorenbeiträge seitens der Hilti Familienstiftung sowie der Karl Danzer-Stiftung gewährleisten die Abdeckung des zusätzlichen Sach- aufwandes. FACHKOMMISSION Die personelle Zusammensetzung der zur wissen- schaftlichen Begleitung der Kunstdenkmälerbände und zur Beratung der Autorin im Jahr 2000 einge- setzten Fachkommission blieb unverändert (siehe Tätigkeitsbericht 2000). Den Vorsitz führte wie in den Jahren zuvor lic. phil Eva Pepic. Obwohl seit 2003 im verdienten Ruhestand, blieb Pfarrer Franz Näscher mit seinem unverzichtbaren Sachverstand der Kom- mission erhalten. Auch Dr. Uwe Wieczorek, ehemals Kurator der Fürstlichen Sammlungen in Vaduz, be- kräftigte nach seinem Stellenwechsel zur «Hilti art foundation», Vaduz, die Bereitschaft zur weiteren wissenschaftlichen Unterstützung des Projektes. Die Fachkommission kam im Berichtsjahr zu einer Sit-zung 
in Anwesenheit von Dr. Rupert Quaderer, Vor- sitzender HVFL, dem Geschäftsführer lic. phil. Klaus Biedermann und der Autorin Dr. Cornelia Herrmann zusammen. Weitere Diskussionen wurden im kleine- ren Kreis in Einzelgesprächen geführt. ARBEIT DER AUTORIN Das im Oktober 2002 abgeschlossene Manuskript «Gemeinde Triesen» wurde im Berichtsjahr von Dr. Alfons Raimann, Amt für Denkmalpflege und Inven- tarisation, Frauenfeld, begutachtet und sehr positiv beurteilt. Wissenschaftliche Einzelfragen wurden in der Sitzung der Fachkommission am 12. Dezember 2003 diskutiert. Die Prüfung des Manuskriptes durch die Mitglieder der Kommission steht in einigen Fällen noch aus und wird im Jahr 2004 erwartet. Anlässlich der Wiedereröffnung der Marienkapelle in Triesen im Jahr 2002 erschien im Berichtsjahr eine von der Ge- meinde Triesen herausgegebene Broschüre mit neu- en Forschungsergebnissen, die noch in das Manus- kript aufgenommen werden müssen. Primäre Aufgabe der Autorin im Berichtsjahr 2003 war die Bearbeitung des Manuskriptes «Ge- meinde Balzers» mit Fertigstellung im Juli 2003. Die Umfangberechnung wurde auf rund 90 Druckseiten mit 80 Abbildungen ausgelegt. In Absprache mit den in der Fachkommission vertretenen Fachstellen müssen bis zur Drucklegung noch Kürzungen im um- fangreichen Manuskript vorgenommen werden. Vor Ort wurde die Arbeit durch den Balzner Gemeinde- vorsteher Anton Eberle und vor allem durch den Ge- meindesekretär Heinzpeter Vogt unterstützt. Letzte- rer war als wichtigste Kontaktperson bei allen Be- langen im Gemeindearchiv, in den Liegenschaften der Gemeinde und in den Depots der Gemeinde- sammlung behilflich. Pfarrer Walter Bühler und Hei- di Marxer im Sekretariat des Pfarramtes ermöglich- ten einen unkomplizierten Zugang zu den Akten des Pfarrarchivs im Keller des Pfarrhauses. Besonders dem engagierten Mesmer Urs Vogt gilt es für seine ak- tive Mitarbeit zu danken, die in alle Winkel der Pfarr- kirche bis auf die Höhen des Glockenturms führte. Die Arbeiten im Liechtensteinischen Landesarchiv 272
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.