EIN FRÜHMITTELALTERLICHES FRAUENGRAB AM «RUNDA BÖCHEL» IN BALZERS / MARIANNE LÖRCHER GEDANKEN ZUR ANTHROPOLOGIE DANK Einzelne menschliche Knochen und vollständige Skelette, welche anlässlich archäologischer Gra- bungen gefunden werden, gehören immer zu Be- stattungen. Sie erzählen von Jenseitsvorstellungen, von Lebensumständen und manchmal auch von Lei- den verstorbener Menschen. Bei der wissenschaftlichen Bearbeitung mensch- licher Gebeine müssen wir uns immer wieder be- wusst sein, dass jeder Mensch - genau wie wir selbst - einmalig ist. Er hat gelebt und ist gestorben. Er hat durch seinen Tod eine Erfahrung gemacht, welche wir zeitlebens nie kennen werden. In respektvollem Umgang mit seinen knöchernen Resten können wir versuchen, uns dem Geheimnis seines Lebens an- zunähern. 
Bei Roger Seiler, Thomas Böni und Thomas Müssner bedanke ich mich für die Unterstützung bei der Illustration dieses Aufsat- zes. Ebenso danke ich Hansjörg Frommelt für die kritische Durchsicht des Manuskripts. Die Rekonstruktion des Grabes der im vorliegen- den Aufsatz vorgestellten verstorbenen Frau ist derzeit im Liechtensteini- schen Landesmuseum in Vaduz zu sehen. 7) Gibbels; Scheid (1983). 8) Die Tabelle ist zu finden bei Cueni; Etter (1990). S. 218. 253
        

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