Im Löwentorkel in Vaduz. Rechts im Bild sind Adele und Benjamin Steck zu erkennen. Adele Steck, geborene Patscheider (1904-1975, links) führte zusammen mit ihrem Mann Benjamin Steck (1902-1981, rechts) den «Löwen» während zwanzig Jahren (1934- 1953). Adele Steck war als Nichte der Lukrezia Rhein- berger die letzte Vertrete- rin der Wirtefamilie Rhein- berger, welche den «Lö- wen» bewirtete. ste Gasthaus in Vaduz. Sie verstand es, mit den ein- fachen Leuten so gut wie mit den «Besseren» um- zugehen, kurz, sie hatte alle Tugenden einer guten Wirtin. Viele vornehme Herrschaften stiegen zu ih- rer Zeit im «Löwen» ab. Lukrezia Rheinberger starb im Jahr 1934. Wer sollte nun ihre Nachfolge antreten? Da war noch der Bruder Anton, ein Junggeselle, der lieber im Weinberg arbeitete als im Gastbetrieb und auch nicht geschäftstüchtig ge- nug war. Die Schwestern waren entweder verheira- tet oder schon gestorben. Da erklärte sich eine Nichte, Adele Steck, bereit, zusammen mit ihrem Mann Benjamin Steck den «Löwen» zu übernehmen. Adele Steck hatte eine kaufmännische Ausbildung absolviert. Als umsich- tige und beliebte Wirtin führte sie das Geschäft im Sinne ihrer Tante Lukrezia weiter. Ihr Mann, der sich früher schon gerne als Hobbykoch betätigt hatte, bildete sich zum Hotelkoch aus und bot den Gästen eine vorzügliche bürgerliche Küche. Nachdem von den Geschwistern Lukrezias im Jahr 1952 auch der Bruder Anton gestorben war, lebte nur noch die Schwester Hedwig Hiener, gebo- rene Rheinberger, als Alleinerbin des ganzen Lö- wenbesitzes. Ihr einziger Sohn war schon im Alter 240
        

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