Die Wirtsstube im Gast- haus «Rössle» in Schaan, um 1930. Im damals noch weitgehend bäuerlich ge- prägten Leben in Liechten- stein waren sonntägliche Wirtshausbesuche oftmals das einzige Freizeitver- gnügen. Im angrenzenden Wirtshaussaal gezeigte Filme boten weitere ge- suchte und gut besuchte Möglichkeiten zur Unter- haltung. 
und die Fenster verdunkelt werden. Nach Angaben aller befragten Zeitzeugen fand das Kino in der Be- völkerung regen Zuspruch und war gut besucht. Freizeit war für die hauptsächlich bäuerliche Be- völkerung in Liechtenstein zur besagten Zeit knapp bemessen. Meinrad Lingg erinnert daran, dass der Sonntagnachmittag die einzige freie Zeit gewesen sei, in der beispielsweise die Männer ein Bier trinken konnten oder man sich gegenseitig besuchte. Adel- bert Konrad nennt die Freizeitvergnügen Kegeln und lassen. Die Freizeitaktivitäten, an die sich Rudolf Lingg erinnert, sind gelegentliche Theatervorstellun- gen, dann sportliche Aktivitäten wie den Fussballclub und den Skiclub, die Pfadfinder und als saisonale At- traktionen die Fasnacht und die Kelbi. 166
        

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