1931 wurde ein Film als Tonfilm angekündigt: Ver- klungene Träume, ohne die Angabe eines Regisseurs. Die Arche Noah, entstanden 1929 und gezeigt 1931, ist ebenfalls ein Tonfilm. Anfang 1932 wurde aller- dings wieder ein Stummfilm gezeigt, Dagsin der Schneeschuhläufer von Joe May - ein Film, der aus dem Jahr 1926 stammt.20 1924 weisen zwei Anzeigen mit «Näheres siehe unter Voranzeige», beziehungsweise «Näheres unter Lichtspielbühne Voranzeige» auf den redaktionellen Teil der Zeitung hin. Dort findet sich in 18 respektive 31 Zeilen eine Inhaltsbeschreibung des betreffenden Films. Ansonsten gab es keine redaktionellen Beiträ- ge über das Kino; eine Filmkritik existierte im Liech- tensteiner Volksblatt nicht. Die zwei Inhaltsbeschrei- bungen sind denn auch keine Filmkritiken, sondern eingesandte Texte. Dabei handelt es sich um die Fil- me Die sieben Gesichter und Die Magyarenfürstin, die Ende Mai und Mitte Juni des Jahres 1924 gespielt wurden. «Die sieben Gesichter. Ein spannender Detektivroman, in welchem ein Kampf des Guten wider das Böse vor den Augen des Zuschauers auf der Leinwand sich widerspiegelt. Vom Beginn bis zum Ende fesselnd. Frederik, ein berühmter Detektiv, in diesem erblickt man einen Meister in seinem Berufe, welcher durch seine Er- fahrung - Ruhe - Überlegung - Ausdauer und Tüch- tigkeit, unerschrocken sich dafür einsetzt, Licht in das Dunkel einer Tat zu bringen, durch welche Un- schuldige leiden. Er rastet nicht früher, als bis der Schuldige ausgeforscht und die unschuldig Verdäch- tigen vom Makel wieder rein sind. Unter endlichen Schwierigkeiten, dem sicheren Tode entronnen, taucht Daisy wohlbehalten im rechten Augenblick auf, um die Fäden der geheimnisvollen Geschehnis- se zu entwirren, den Namen des Mörders zu nennen und die übrigen unschuldig Verdächtigten zu retten. Die Sonne brachte es an den Tag.» «Lichtspielbühne - Voranzeige. Es waren zwei Königskinder, die hatten einander so lieb. - In diesem Sinne ist der Film 
    

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